Wichtiger Schritt zur Chancengleichheit – SPD/Grüne starten Hilfe für einkommensschwache Schüler

Im Rahmen der laufenden Einschulungsgespräche für diesen Sommer kündigen die Fraktionen von SPD und Grünen im Osnabrücker Stadtrat eine wichtige Erweiterung der Leistungen des Osnabrücker Familienpasses an. „Mit Beginn des kommenden Schuljahres sollen alle von Armut betroffenen Osnabrücker Kinder eine Starthilfe in Höhe von 60,- Euro bei Einschulung, beim Wechsel in die weiterführende Schule nach Klasse vier und zu Beginn der Oberstufe ab Klasse elf bekommen“, erklären die sozialpolitischen Sprecher von SPD und Grünen, Christel Wachtel und Jörg Ceisig. Die Auszahlung solle unbürokratisch im Bürgeramt gegen Vorlage des Familienpasses und der Quittungen für entsprechende Lernmaterialien erfolgen. Eine Verabschiedung dieses Vorhabens sei bereits für die nächste Ratssitzung Anfang Februar vorgesehen.

Die sozialpolitischen Sprecher beider Parteien weisen nachdrücklich auf die notwendige Verbesserung der schulischen Ausstattung für von Armut betroffene Kinder hin. „Für uns ist und bleibt die Annäherung an die Chancengleichheit im Bildungswesen eine vordringliche Aufgabe,“ unterstreicht Christel Wachtel für die SPD. Mit Hilfe von Startgeldern bei wichtigen Schritten im Laufe des schulischen Lebens der Kinder, ließen sich zumindest die notwendigen Grundausstattungen sicherstellen. „Nachteile durch den verspäteten Erwerb des Taschenrechners, durch den Verzicht auf Atlanten oder einfach nur durch einen qualitativ schlechten Tornister zum Schulbeginn können mit unserer Initiative vermieden werden,“ ergänzt Jörg Ceisig für die Grünen.

Abschließend verweisen Christel Wachtel und Jörg Ceisig auf die Notwendigkeit des Verbesserungsprozesses: „Wir sind uns darüber im Klaren, dass diese Unterstützungen nur der Beginn des Weges zur Verbesserung der Chancen im Bildungswesen für von Armut betroffene Kinder sein kann. Aber wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber diesem in Osnabrück politisch vernachlässigtem Thema bewusst und werden uns weiter für Verbesserungen einsetzen.“

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