Künftige Nutzung des Gebäudes der ehemaligen Teutoburger Schule (SPD-Fraktion)

Seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 wurde das Gebäude der ehemaligen Teutoburger Schule zur Hälfte genutzt. Seit Ende dieses Schuljahres (Juli 2006) steht das Gebäude entweder komplett leer oder wurde teilweise vorübergehend vermietet. Infolge des Orkans Kyrill, der im Januar 2007 schwere Schäden verursachte, ist das Gebäude teilweise eingerüstet worden. Die Spielgeräte vom Spielplatz wurden bereits vor den Sturmschäden abgebaut. Der ehemalige Schulhof ist nicht mehr zu nutzen. Kinder, die sich dort aufhalten möchten, werden am Betreten des Areals gehindert.
Eine Nachnutzung des Gebäudes durch die Overbergschule beinhaltet offenkundig Akzeptanz- bzw. Umsetzungsprobleme. Laut fernmündlich eingeholten Informationen aus dem Niedersächsischen Kultusministerium ist eine Nachnutzung durch das Niedersächsische Studienseminar offenbar nicht mehr geplant. Andererseits liegen der Verwaltung seit rund zwei Jahren Überlegungen von städtischen Institutionen (u. a. VHS, Musik- und Kunstschule) sowie aus der Bürgerschaft (z. B. Runder Tisch Schölerberg) vor, die das Gebäude – möglicherweise auch gemeinsam – nutzen möchten.

Wir fragen die Verwaltung:

1. Kann die Verwaltung das nicht mehr vorhandene Nutzungsinteresse des Niedersächsischen Studienseminars bestätigen?

2. Falls ja: Welche Vorstellungen hat die Verwaltung zur Nachnutzung des Gebäudes und wie sieht der darauf aufbauende Zeitplan aus?

Die Antwort geht wie folgt zu Protokoll:

zu 1.:
Die Verwaltung kann nicht bestätigen, dass es definitiv kein Nutzungsinteresse des Niedersächsischen Studienseminars mehr gibt. In einem kürzlich erfolgten Gespräch mit Vertretern des Landesliegenschaftsfonds wurde allerdings deutlich, dass mit einer endgültigen Entscheidung vorläufig nicht zu rechnen sein dürfte. Alternativ zur Nutzung der Teutoburger Schule werden auch freiwerdende Immobilien der britischen Streitkräfte auf eine mögliche Verwendbarkeit geprüft.

zu 2.:
Angesichts der Ungewissheit über eine spätere Nutzung durch das Niedersächsische Studienseminar ist die Verwaltung der Auffassung, dass vorrangig eine Nutzung durch die Volkshochschule verfolgt werden sollte, sofern die Verhandlungen mit dem Landkreis Osnabrück in absehbarer Zeit zu einem positiven Ergebnis führen. Unter dieser Voraussetzung könnte der größte Teil der Schule voraussichtlich ab dem 01.01.2008 für Zwecke der Volkshochschule genutzt werden. Es bliebe dann noch abzuklären, ob neben der Turnhalle, die weiterhin für die Schüler der Overbergschule zur Verfügung gestellt werden soll, restliche Räumlichkeiten für andere Zwecke bereit gestellt werden könnten bzw. eine Doppelnutzung in Teilbereichen möglich wäre.

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