Einrichtung unverzichtbar für Osnabrück – SPD-Arbeitskreis besucht Osnabrücker Tafel

„Sie und die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer leisten ausgesprochen wichtige Arbeit für die Schwächsten in unserer Stadt“, würdigte Christel Wachtel, Ratsfrau und Sprecherin des SPD-Arbeitskreises Soziales-Gesundheit-Migration-Gleichstellung die Arbeit des Vereins Osnabrücker Tafel. Unter sachkundiger Führung der Vorsitzenden Marianne Friederich und der Mitarbeiterin Birgitta Marquardt-Meer besuchte der Arbeitskreis die Zentrale der Einrichtung an der Schlachthofstraße. Friederich und Marquardt-Meer erläuterten, dass bei der Osnabrücker Tafel Lebensmittel, die nicht mehr verkauft würden, in ihrer Einrichtung an bedürftige Menschen gegen eine geringe Gebühr abgegeben werden. In diesem Sinn engagiert sich der Verein bereits seit 1996 und versorgt heute auch Kinder in Schulen mit Frühstücksbroten. Die wichtigsten Adressaten sind außerdem Arbeitslose, Sozialgeldempfänger, Wohnungslose, RentnerInnen, Alleinerziehende oder auch Menschen, die sich vorübergehend in einer schwierigen finanziellen Situation befinden.

„Es ist leider immer noch eine Tatsache“, so Frau Marquardt-Meer, „dass einerseits bis zu 20 % einwandfreier Lebensmittel vernichtet werden und andererseits die Zahl der Menschen wächst, die am Rande des Existenzminimums leben.“ Bei der Anlieferung von – hygienisch natürlich einwandfreien Lebensmitteln – seien vor allem Bäckereien, Gemüsehändler, Supermärkte, Lebensmittelhersteller und Großmärkte gefragt.

„Dass Sie durch ihren Einsatz wöchentlich über 3.000 bedürftige Haushalte – und das auch noch von verschiedenen Standorten in Stadt und Umkreis aus – unterstützen, ist eine organisatorische Meisterleistung. Das spürt man auch, wenn man bei Ihnen ist“, lobte Wachtel abschließend.“

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