Erstwohnsitz-Kampagne für Studierende – SPD und GRÜNE: Potenzial in Osnabrück binden

Die Fraktionen von SPD und GRÜNEN sprechen sich dafür aus, für in Osnabrück Studierende eine Erstwohnsitz-Kampagne zu starten. „Wir wollen damit auch einen Beitrag zum Standortmarketing leisten. Bekanntlich sind in der Wissensgesellschaft Hochqualifizierte die wichtigste und knappste Ressource. Die Stadt Osnabrück muss einiges dafür tun, dieses Potenzial vor Ort zu binden“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Nils Peters, und der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, Michael Hagedorn.

Nach den Vorstellungen von SPD und GRÜNEN soll ab dem Wintersemester 2008/2009 auswärtigen Studierenden, die sich mit Hauptwohnsitz in der Stadt Osnabrück anmelden, eine einmalige Zuwendung in Höhe von 100 Euro gewährt werden. Der Betrag soll erst ausgezahlt werden, wenn die betreffende Person mindestens ein Jahr in Osnabrück bleibt. „Bei der Anmeldung des Wohnsitzes soll den Studierenden darüber hinaus ein „Osnabrücker Begrüßungspaket“ mit Stadtplan, Gutscheinen, T-Shirt etc. in einer OsnabrückerIn-Tasche überreicht werden“, so Peters. In Abstimmung mit den Vertretungsorganen der Studierenden (ASTA) an den Osnabrücker Hochschulen soll eine vorbereitende wie begleitende zeitgemäße Öffentlichkeits-Kampagne entwickelt und umgesetzt werden. Auf dieses Angebot soll nach Möglichkeit bei der Anmeldung zur Immatrikulation bzw. der Rückmeldung zum jeweiligen Semester ausdrücklich hingewiesen werden. „Mit dem Maßnahmenpaket soll auch der rückläufigen Entwicklung der Einwohnerzahlen entgegengewirkt werden. Ein durchaus  gewollter Nebeneffekt ist die damit verbundene Erhöhung der Schlüsselzuweisungen durch das Land Niedersachsen“, stellt Hagedorn abschließend fest.

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