Alando-Palais: Lösung liegt auf dem Tisch – SPD-Fraktionsvorsitzender treibt neuen Vorschlag voran

„Für die Entwicklung des Alando-Palais liegt jetzt eine Lösung auf dem Tisch, die sowohl den Interessen der Allgemeinheit als auch des Betreibers in gleicher Weise Rechnung trägt.“ Dies erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Hus nach einem Ortstermin mit Alando-Pächter Frederik Heede. Die SPD werde alles daran setzen, Bebauungsplan und Grundstücksverkauf unter den neuen Vorzeichen schnellstmöglich zum Abschluss zu bringen.

„Wir werden kurzfristig die dazu notwendigen Beschlüsse auf den Weg bringen“, machte Hus deutlich.

Der Lösungsvorschlag der SPD sehe vor, wie gefordert einen öffentlichen Weg zwischen Hase und Niedersachsenstraße zu erhalten. „Wir wollen dem Investor zugleich aber auch zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen, indem ihm die Stadt den kompletten Parkplatz vor dem alten Pottgrabenbad veräußert“, erläuterte der Fraktionsvorsitzende. Damit sei es dem Alando möglich, den geplanten Anbau in Lage und Größe zu optimieren. Unter anderem könne auf diese Weise die unbefriedigende Eingangssituation deutlich verbessert werden. Bislang habe die Stadt zwar in diesem Bereich Baurecht herstellen wollen, an einen Verkauf des Parkplatzes jedoch nicht gedacht. Hus dazu: „Der Parkplatz ist für die Stadt eindeutig verzichtbar.“

Der SPD-Politiker betonte, dass sich das Beharren seiner Fraktion auf den Erhalt des öffentlichen Weges nun ausgezahlt habe. Damit könne eine attraktive Verbindung zwischen Hauptbahnhof/Haseuferweg und Marienhospital/Salzmarkt geschaffen werden. „Obwohl der heutige Weg durch große Tore kaum als solcher erkennbar ist, benutzten ihn allein während der Viertelstunde unseres Ortstermins vier Passanten“, machte Hus das Potenzial deutlich. Mit einer geringfügigen Verschwenkung sei es zudem denkbar, dem Alando einen attraktiven Biergarten am Haseufer zu ermöglichen. Der Betrieb habe in jüngster Zeit zu Recht einige Kritik einstecken müssen, so der SPD-Fraktionsvorsitzende: „Das ist aber nach Recht und Gesetz abgearbeitet, und jetzt schauen wir gemeinsam in die Zukunft.“

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