„In neue KiTa-Qualität investieren“ – SPD-Initiative zielt auf bessere Standards

„Fast alle Parteien im Landtagswahlkampf kündigen an, den KiTa-Besuch für alle Altersgruppen demnächst so kostenfrei wie den Schulbesuch zu machen. Deshalb wollen wir dafür sorgen, dass wir uns gemeinsam frühzeitig darauf einstellen und die im Stadthaushalt eingesparten Mittel in eine neue KiTa-Qualität investieren“, kündigten für die SPD-Ratsfraktion deren familienpolitischer Sprecher Uli Sommer sowie die Ratsfrau und Landtagsabgeordnete Alice Graschtat an.

Frau Graschtat verwies darauf, dass man die Einsparsummen für Osnabrück schon heute konkret berechnen könne. Bisher habe die Stadt mit erheblichen Vorleistungen dafür gesorgt, dass die Eltern der Kinder aus einkommensschwachen Familien sowie alle Erziehungsberechtigten von Kleinen im ersten KiTa-Jahr von der Beitragszahlung befreit seien. „Bei einem SPD-Wahlsieg ist die Beitragsbefreiung mit Sicherheit zu erwarten. Das kommunal eingesparte Geld ist gut angelegt, wenn wir es künftig für kleinere Gruppengrößen, für mehr Vorbereitungszeiten der Fachkräfte oder für vorschulpädagogisch nutzbare Lernmittel einsetzen“, erklärte die SPD-Sprecherin.

Uli Sommer empfiehlt der Verwaltung dringend, schon jetzt mit entsprechenden Überlegungen zu starten und diese dem Rat schnellstmöglich zur Beschlussfassung vorzulegen, sobald aus Hannover nach der Wahl entsprechende Absichtserklärungen vorliegen. „Das Umsetzungskonzept muss stehen, wenn das Geld auf dem Konto ist“, brachte es Sommer auf den Punkt.

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