Können viel voneinander lernen – SPD empfing Schwesterpartei aus der holländischen Provinz Drenthe

Ein ausgiebiger Gedankenaustausch sowie gemeinsame Perspektiven standen im Mittelpunkt eines Besuchs, den Abgeordnete des niederländischen Provinzparlaments Drenthe der Osnabrücker SPD abstatteten. „Wir können – von der Energie-, der Kultur- bis zur Bildungspolitik ungemein viel voneinander lernen. Es gibt deshalb genug Gründe dazu, unsere herzlichen Kontakte fortzuführen“, fasste der Fraktionsvorsitzende Ulrich Hus das übereinstimmende Resümee von SPD und PvdA mit eigenen Worten zusammen.
Bereits seit einigen Jahren unterhält die Osnabrücker SPD rege Kontakte zu ihren Freundinnen und Freunden der niederländischen Partei von der Arbeit (PvdA) in Drenthe. Insbesondere der Austausch kommunal- und regionalpolitischer Themen steht traditionell im Mittelpunkt der Begegnungen. Am Samstag kam es zum jüngsten Treffen der beiden Parteien, die sich – als Mitglieder der Sozialistischen Internationale – als „Schwesterparteien“ verstehen. Für die Niederländer war es der zweite Besuch einer Delegation. Neben Ortsterminen im Felix-Nussbaum-Haus und einem historischen Stadtrundgang standen diesmal energiepolitische Fragen im Vordergrund. Mit Hilfe sachkundiger Gesprächspartner der Stadtwerke nahmen Gäste und Gastgeber insbesondere den Windpark und die Deponiegasanlage am Piesberg in Augenschein. Frank Henning, energiepolitischer Sprecher seiner Fraktion, stellte im Rahmen eines anschließenden Meinungsaustauschs im Rathaus insbesondere die Förderung der Sonnenenergie am Beispiel des Sun-Area-Projekts in den Vordergrund, das für jedes Haus der Stadt eine Bewertung für Investitionen in Photovoltaik oder thermische Solaranlagen zulässt. „Hier konnten wir viel erfahren, was wir bei uns intensiv weiter verfolgen werden“, fasste Hans Hornstra, energiepolitischer Sprecher der Drenther PvdA, den Eindruck der Gäste zusammen.

„Ich bin mir sicher, dass wir nach unserem nächsten Besuch in Drenthe, wie beim letzten Mal, auch unsererseits mit neuen Ideen nach Hause kommen“, brachte Ulrich Hus auch die Erwartungshaltung seiner Fraktion auf den Punkt.

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