Vorbildcharakter der Stadt – SPD-Fraktion bekennt sich zu regionaler Vergabepraxis

„Die SPD-Fraktion wird auch weiterhin alles daran setzen, dass so viele örtliche Unternehmen wie möglich in den Genuss städtischer Vergaben kommen. Dies ist der beste Weg, heimische Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern“, betonte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und haushaltspolitische Sprecher Nils Peters in einer Pressemitteilung.

Nach Auskunft des SPD-Ratsherrn gingen im Jahr 2008 – gemessen an der Auftragsanzahl – 43,8% der Aufträge an Firmen aus der Stadt Osnabrück; an Firmen aus dem Landkreis Osnabrück seien 35,4% gegangen. Peters: „Damit ist es trotz strenger vergaberechtlicher Vorgaben gelungen, dass insgesamt 79,2% aller städtischen Aufträge in der näheren Region verblieben.“ Nur 20,8% der Aufträge seien an Firmen außerhalb gegangen. Im Vorjahr verhalte es sich mit der Bilanz nahezu genauso.

Speziell im Baubereich, so Peters, verblieben im Jahr 2008 sogar insgesamt 44,7% der Auftragssummen bei Osnabrücker Firmen. 37,9% seien an Firmen im Landkreis Osnabrück geflossen. Firmen außerhalb der Region hätten nur von 17,4% der Auftragssummen profitiert. „Die positive Vergabebilanz zugunsten heimischer Arbeitsplätze ist deshalb sehr wichtig, weil die Stadt Osnabrück hier einen Vorbildcharakter besitzen muss, an dem sich private Auftraggeber orientieren können“, ist sich Peters sicher.

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