Verwendung von Recycling-Papier (SPD-Fraktion)

In der Ratssitzung vom 09. Dezember 2008 sagte die Verwaltung zu, den – bis dahin viel zu
geringen – Anteil an Recycling-Papier im laufenden Betrieb der Stadtverwaltung zu erhöhen. In
der Ratssitzung am 10. Februar 2009 wurde mitgeteilt, dass die Stadtverwaltung für die normalen
Geschäftsabläufe ab sofort möglichst auf die Verwendung von Frischfaserpapier verzichten
wolle. Sobald das bereits angeschaffte Papier verbraucht sei, würde zukünftig solches Recycling-
Papier gekauft, das mit dem Blauen Engel zertifiziert sei und das von den in der Verwaltung
benutzten Druckern und Kopierern verarbeitet werden könne. Das Corporate Design werde darüber
hinaus angepasst, sodass Recycling-Papier benutzt werden könne.

Wir fragen die Verwaltung:

1. Was ist seit dieser Absichtserklärung veranlasst worden?

2. Wie stellt sich die Stadt Osnabrück seit der Veranlassung entsprechender Maßnahmen im überregionalen Vergleich dar?

Herr Finanzvorstand Dr. Baier beantwortet die Anfragen wie folgt:

Zu 1:
In der ersten Jahreshälfte wurde nach Verbrauch der vorhandenen Restbestände die Umstellung
auf Recyclingpapier flächendeckend vollzogen. Das Corporate Design der Stadt wurde
entsprechend angepasst. Lediglich bei einzelnen Verwaltungsvorgängen – insbesondere bei
Urkunden – wird weiterhin Frischfaserpapier verwendet.
In Teilbereichen bestehen jedoch – entgegen den Herstelleraussagen – bei bestimmten Druckertypen
Probleme bei der Verwendung von Recyclingpapier.

Zu 2:
Die „Initiative Pro Recyclingpapier“ erstellt einmal jährlich einen bundesweiten Papieratlas, der
die Papierverbräuche der deutschen Großstädte darstellt. Der letzte Papieratlas mit den
Verbräuchen 2008 wurde im September 2009 herausgegeben. Der höhere Verbrauch an Recyclingpapier
wird sich bereits im nächsten Papieratlas 2010 zeigen, wobei jedoch zu beachten
ist, dass in 2009 erst die Restbestände verbraucht werden mussten. Es vollständiger überregionaler
Vergleich wird erst mit den Verbräuchen 2010 im Jahr 2011 möglich sein.
Die Verwaltung geht davon aus, dass die Stadt Osnabrück im Vergleich zu den führenden Städten
deutlich aufholen wird.

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