Stärkung der geschlechtsspezifischen Arbeit mit Jungen (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/SPD-Fraktion)

1. Die Verwaltung wird in Absprache mit dem Arbeitskreis Jugendarbeit das existierende
Konzept zur Jungenarbeit evaluieren und ggf. aktualisieren.

2. Die mögliche Erarbeitung von Jungenleitlinien wird zurückgestellt und von der Überarbeitung
bzw. Beratung des aktualisierten Konzeptes Jungenarbeit abhängig gemacht.

3. Die Einrichtung einer Anlaufstelle zur Vernetzung und Beratung von Projekten der Jungenarbeit
ist nicht erforderlich, da die damit verbundenen Aufgabenstellungen derzeit
schon durch einen Mitarbeiter des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes wahrgenommen
werden. Der Mitarbeiter koordiniert geschäftsführend die Aktivitäten des AK Jungenarbeit.
Diese Beratungs- und Unterstützungsleistung des erzieherischen Kinder- und
Jugendschutzes soll stärker publiziert werden.

4. Eine Fachtagung zum Thema Jungenarbeit in Organisation der Mitarbeiter des AK Jungenarbeit
hat am 31. Oktober 2006 in Osnabrück mit dem Thema „Praxiserprobte Zugänge
zu Jungen“ stattgefunden. Die Durchführung einer weiteren Fachtagung wird derzeit
durch die Verwaltung auf finanzielle und personelle Machbarkeit geprüft und mit dem AK
Jungenarbeit erörtert.

5. Das angeregte Netzwerk für die geschlechtsspezifische Arbeit mit Jungen unter Einbeziehung
der Ausbildungsstellen für Erzieher/-innen und dem Studienseminar für Lehrerfortbildung
und Schulentwicklung ist wünschenswert. Die dafür notwendigen Abstimmungs- und
Umsetzungsschritte bedürfen jedoch eines intensiven Fachdialoges und sind von daher
sehr arbeitsaufwendig. Das kann die Verwaltung mit den derzeit gegebenen Personalressourcen
nicht leisten. Dieses ist eine Aufgabe für eine/n Jugendhilfeplaner/in. Die Verwaltung
kann nur begrenzt auf Schulen und Ausbildungsseminare mit regionalen Ausrichtung
Einfluss nehmen.

6. Die Verwaltung berichtet laufend über die Entwicklung der Jungenarbeit im Jugendhilfeausschuss
und im Schulausschuss.

Beratungsverlauf:

Eine Aussprache hierzu findet nicht statt.

Beschluss:

1. Die Verwaltung wird in Absprache mit dem Arbeitskreis Jugendarbeit das existierende
Konzept zur Jungenarbeit evaluieren und ggf. aktualisieren.

2. Die mögliche Erarbeitung von Jungenleitlinien wird zurückgestellt und von der Überarbeitung
bzw. Beratung des aktualisierten Konzeptes Jungenarbeit abhängig gemacht.

3. Die Einrichtung einer Anlaufstelle zur Vernetzung und Beratung von Projekten der Jungenarbeit
ist nicht erforderlich, da die damit verbundenen Aufgabenstellungen derzeit
schon durch einen Mitarbeiter des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes wahrgenommen
werden. Der Mitarbeiter koordiniert geschäftsführend die Aktivitäten des AK Jungenarbeit.
Diese Beratungs- und Unterstützungsleistung des erzieherischen Kinder- und
Jugendschutzes soll stärker publiziert werden.

4. Eine Fachtagung zum Thema Jungenarbeit in Organisation der Mitarbeiter des AK Jungenarbeit
hat am 31. Oktober 2006 in Osnabrück mit dem Thema „Praxiserprobte Zugänge
zu Jungen“ stattgefunden. Die Durchführung einer weiteren Fachtagung wird derzeit
durch die Verwaltung auf finanzielle und personelle Machbarkeit geprüft und mit dem AK
Jungenarbeit erörtert.

5. Das angeregte Netzwerk für die geschlechtsspezifische Arbeit mit Jungen unter Einbeziehung
der Ausbildungsstellen für Erzieher/-innen und dem Studienseminar für Lehrerfortbildung
und Schulentwicklung ist wünschenswert. Die dafür notwendigen Abstimmungs- und
Umsetzungsschritte bedürfen jedoch eines intensiven Fachdialoges und sind von daher
sehr arbeitsaufwendig. Das kann die Verwaltung mit den derzeit gegebenen Personalressourcen
nicht leisten. Dieses ist eine Aufgabe für eine/n Jugendhilfeplaner/in. Die Verwaltung
kann nur begrenzt auf Schulen und Ausbildungsseminare mit regionalen Ausrichtung
Einfluss nehmen.

6. Die Verwaltung berichtet laufend über die Entwicklung der Jungenarbeit im Jugendhilfeausschuss
und im Schulausschuss.

Beratungsergebnis:

Die Abstimmung erfolgt offen.

Der Beschluss wird einstimmig angenommen.

Fragen zu diesem Antrag

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Antrag können Sie hier mit uns in Kontakt treten.
  • Damit wir Ihnen antworten können, benötigen wir Ihre E-Mail-Adresse.
  • Bitte teilen Sie uns hier Ihre Anregungen und Fragen zum Antrag mit.
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.