CDU hat schärferes Profil bitter nötig – SPD-Fraktion kommentiert JU-Chef Voß

„Die am 1. April in der NOZ veröffentlichte Behauptung von JU Chef Till Olaf Voß, wonach die Stadt unter einer extrem wirtschafts- und bürgerfeindlichen Politik des Oberbürgermeisters Pistorius leide, die von der SPD unterstützt werde, kann ich nur als schlechten Aprilscherz zur Kenntnis nehmen“, erklärte der designierte SPD Fraktionsvorsitzende Frank Henning auf entsprechende Vorwürfe der Jungen Union. „Selbst die immer gern von CDU und JU zitierte arbeitgeberfinanzierte Initiative ‚Neue Soziale Marktwirtschaft‘ bescheinigte unserer Stadt jüngst in der WirtschaftsWoche, dass Osnabrück absolute Spitzenwerte in einem bundesweiten Städtevergleich belegt hat. Danach gaben die befragten Unternehmen Bestnoten für Wirtschaftsfreundlichkeit und Zufriedenheit mit dem Verwaltungsservice. Mittlerweile finanziert die hiesige Wirtschaft sogar eine Image-Kampagne, die all dies unterstreicht“, erläutert der SPD-Sprecher. All dies nehme der JU-Chef offenbar bewusst nicht zur Kenntnis.
„Einem 27-jährigen Nachwuchspolitiker darf man ein derart krasses Fehlurteil ja noch nachsehen“, erkläre Henning. Für das Ratsmitglied Voß seien derart unqualifizierte Behauptungen aber mehr als bedenklich.
„In einem Punkt“, so der SPD-Sprecher, „muss ich Herrn Voss allerdings Recht geben: Die CDU hat ein schärferes Profil bitter nötig! Ich kann Herrn Voß deshalb nur zustimmen, wenn er endlich erkannt hat, dass die SPD die bestimmende Kraft im Osnabrücker Rathaus ist, die allein in der Lage ist, Mehrheiten zu organisieren. Meinen Glückwünsch Herr Voss! Die CDU ist damit nach fast 4 Jahren Ratsarbeit wohl auch mental endlich in der Opposition angekommen. Am nun hoffentlich entstehenden Unions-Profil werden wir uns gern und selbstbewusst messen“, so der designierte SPD Fraktionsvorsitzende abschließend.

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