Kinder brauchen Hängebrücke – Grundschule Sutthausen: SPD-Fraktion will schnellen Aufbau der Spielgeräte

„Die Wut von Kindern und Eltern, dass neue Spielgeräte für den Schulhof der Sutthauser Grundschule weiter im Zwischenlager verstauben und bis heute nicht aufgebaut sind, können wir gut verstehen“, ärgern sich der familienpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Uli Sommer, und der stellvertretende Vorsitzende und Sutthauser Ratsherr Ulrich Hus. „Wir fordern die Verwaltung deshalb auf, die Arbeiten so schnell wie möglich fertig zu stellen, damit auch die Schüler der 4. Klassen zumindest die Einweihung noch mitfeiern können.“
Die Eltern- und Schülerschaft habe die Gelder vor zwei Jahren bei einem stimmungsvollen Schulfest mit einem vielbeachteten Sponsorenlauf eingenommen. Alle Beteiligten fragten sich nun völlig zu Recht, weshalb ihr Bürgerengagement hier so wenig beachtet werde. Die privaten Interessen einer einzelnen Nachbarin, die der Stadt mit einer Klage droht, falls die Spielplatzpläne nicht geändert werden, müssten hier eindeutig hinter dem Gemeinwohl zurückstehen.
„Besonders unerhört finde ich, dass Schulhöfe und Spielplätze öffentlich als wertmindernd und die angrenzenden Immobilien allein aus diesem Grunde als unverkäuflich dargestellt werden. Das ist auch deswegen merkwürdig, weil das Wohngebäude der klagenden Anwohnerin auf der anderen Seite direkt an die lärmbelastete Hermann-Ehlers Straße angrenzt“, zeigt sich Sommer irritiert.
Die SPD-Fraktion tritt deshalb unverändert dafür ein, den Schulhof so schnell wie möglich im Kinderinteresse zu gestalten. Hus: „Der Zeitpunkt zum Aufstellen der Spielmöglichkeiten ist mehr als fällig: Schon seit dem Abriss der alten Turnhalle arbeiteten Lehrer, Kinder und Eltern mit vielen Ideen an dem Projekt. Alle Kinder, die begeistert am Sponsorenlauf für die geplante Hängebrücke teilgenommen haben, müssen noch vor den Ferien auf ihr spielen und herum klettern können.“
Sommer: „Wir fügen Kindern, die sich aktiv für etwas stark machen und viel Einsatz zeigen, einen riesigen Schaden zu, wenn sie schon im Kindesalter lernen, dass sich ihr Engagement womöglich gar nicht lohnt. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass alle Eltern, die ihre Söhne und Töchter mit guten Argumenten für einen Einsatz begeistern, ebenso wie deren Lehrer sogar als Lügner dastehen können, wenn alles so bleibt, wie es ist.“

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