Fraktionsarbeit in Randlage – SPD-Fraktionen aus Osnabrück und Siegen trafen sich im Rathaus

Was haben Osnabrück und Siegen gemeinsam? Beide Städte liegen in geographischer Randlage: Siegen nahe an Hessen und Rheinland-Pfalz, Osnabrück an Nordrhein-Westfalen. „Es liegt allerdings weniger an unseren Randlagen, viel mehr an gemeinsamen Themen und Problemen, über die wir sehr konstruktiv miteinander diskutiert haben“, stellten die beiden SPD-Sprecher Frank Henning (Fraktionsvorsitzender in Osnabrück) und Peter Mörbitz (stellvertretender Fraktionsvorsitzender in Siegen) nach einem gemeinsamen Treffen von Mitgliedern beider Fraktionen im Osnabrücker Rathaus fest.

Gleich zu Beginn hatten sich die beiden Sprecher bei Joachim Brune, bis 2008 Stadtbaurat in Siegen und jetzt zurückgekehrt in seine Heimatstadt Osnabrück, für die Idee und die Vorbereitungen zum Treffen herzlich bedankt.

Nach dem Empfang im Friedenssaal tauschten sich beide Gruppen nicht nur über die Alltagsarbeit und jeweilige Mehrheitsfindungen in beiden Räten aus. Große Gemeinsamkeiten wurden vor allem bei den Haushaltsfragen festgestellt, zumal die aktuellen Defizite – wie in nahezu allen Städten – ähnliche Dimensionen aufweisen. Henning: „Wir sind uns einig, dass gerade hier der sozialdemokratische Grundsatz gelten muss, dass starke Schultern mehr tragen müssen als schwache.“

Auch der anschließende Vortrag des Gastgebers über die Förderung regenerativer Energien in der Hasestadt fand bei Siegener Genossen eine überaus positive Resonanz.

„Vor allem euer Sun-Area-Projekt, die komplette Erfassung aller städtischen Hausdächer im Sinne ihrer Eignung für Solarthermie oder Photovoltaik wird auch bei uns hoffentlich gute Nachahmungseffekte erzeugen“, hoffte Mörbitz mit Zustimmung aller angereisten Fraktionskollegen.

Ein Stadtrundgang und ein gemeinsames Essen rundeten den Besuch ab, der nach Aussage aller Beteiligter eine Fortsetzung verdient hätte.

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