„Ein kleines Stückchen stolz“ – Pestel-Studie: SPD will Themenschwerpunkte setzen

Fraktion und Unterbezirksvorstand der Osnabrücker SPD sehen in der aktuell präsentierten überregionalen Vergleichsstudie des Pestel-Instituts eine gute Arbeitsgrundlage, um zielgerichtet am Projekt einer sozial-ökologischen Stadtentwicklung weiterzuarbeiten.

„Wenn in der Studie nachgewiesen wird, dass Osnabrück in Puncto Krisenfestigkeit auf Rang 177 von 412 getesteten Regionen steht, ist das für uns noch lange kein Anlass, die Hände selbstzufrieden in den Schoß zu legen. Trotzdem sind wir ein kleines Stückchen stolz darauf, dass wir – trotz bewältigter Karmann-Insolvenz und Briten-Abzug – vergleichsweise positiv abschneiden und als ‚eher krisenfest‘ gelten“, betonte der Fraktionsvorsitzende Frank Henning.

Der Parteivorsitzende Jens Martin ergänzte, dass die Studie bei der Formulierung eines Wahlprogramms als wichtige Arbeitsgrundlage genutzt werde. „Die Studie gibt uns Anhaltspunkte, welche Handlungsfelder wir in unserer künftigen Politik für die Stadt mit besonderer Aufmerksamkeit behandeln müssen. Die Ergebnisse bestätigen außerdem, dass wir mit unserer bisherigen Schwerpunktsetzung genau richtig gelegen haben. Dies werden wir in unser Wahlprogramm einfließen lassen.“

Frank Henning hob hervor, dass Osnabrück insbesondere bei Themen wie Hausarztversorgung, ÖPNV, ökologisch bebauten Flächen sowie dem Anteil von Solarthermie und Photovoltaik an der Energieversorgung schon heute sehr gut aufgestellt sei: „Hier werden wir die Hände aber nicht innehalten, sondern im Sinne der Nachhaltigkeit für künftige Generationen aktiv weitermachen. Jens Martin kündigte an, dass sich das Arbeitsprogramm einer künftigen SPD-Fraktion insbesondere mit sozialen, bildungs- und integrationspolitischen Fragen auseinander setzen müsse „Wie integrieren wir mehr Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt? Wie führen wir mehr Schulabgänger zum Abschluss. Wie halten wir es mit Integration und Zuwanderung? Wie gewinnen wir Pendler, um sie als Einwohner zu gewinnen?“ Entwicklungspotenziale gäbe es daneben bei den Potenzialen regenerativer Energien.

„Die Osnabrücker SPD unterscheidet sich von anderen Parteien, indem sie weder Jubelarien anstimmt noch Horrorszenarien beschreibt, sondern soziale und ökologische Ziele beharrlich angeht“, schloss Henning.

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