„Barrierefreiheit weiter umsetzen“ – SPD freut sich über neues Handlungskonzept

Wird Osnabrück barrierefreier? Für alle, die aus unterschiedlichsten Gründen Probleme haben, sich ungehindert zu allen als erreichbar geltenden Punkten Osnabrücks zu bewegen, gibt es jetzt eine gute Nachricht: Das Handlungskonzept für „Barrierefreie Veranstaltungen im öffentlichen Raum“ ist vom städtischen Sozial- und Gesundheitsausschuss einstimmig beschlossen worden. Ratsfrau Christel Wachtel, deren SPD-Fraktion das Konzept seinerzeit erfolgreich eingefordert hatte, freute sich und sieht nun vieles auf gutem Wege:

„Wichtig ist, dass jetzt nicht nur die Verwaltung oder städtische Gesellschaften, sondern auch Osnabrücker Kaufleute gefordert sind, dieses Handlungskonzept in eigenen Räumlichkeiten sowie bei Einzelveranstaltungen umzusetzen“, betonte die SPD-Sprecherin. Ansonsten läge nun ein Konzept vor, das immer weiter bearbeitet werden müsse, weil sich immer wieder neuer Veränderungsbedarf zeigen dürfte.

Frau Wachtel: „Unser Dank für das aktive Mitwirken gilt allen Beteiligten, insbesondere auch dem Behindertenforum und allen engagierten Mitarbeitern der Verwaltung. Wir sind damit gemeinsam die Initiatoren einer Bewegung zu mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.“

Konkrete Unterstützung verdiene beispielsweise ein Vorschlag von Frau Mathiske, der Vorsitzenden des Behindertenforums. Sie hatte empfohlen, für die bessere Befahrbarkeit des Rathausplatzes Rollstühle mit ganz dicken Reifen, sogenannte Strandrollstühle, anzuschaffen. „Alle, die sich hier – wie beispielsweise Kaufleute – als Sponsoren engagieren, sind uns herzlich willkommen“, schloss die SPD-Sprecherin.

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