„Modell Voxtrup“ – Spielhallen-Verhinderung: SPD-Fraktion empfiehlt Fortsetzungseffekte

„Spielhallen fördern Suchtpotenziale und hätten unsere erfolgreiche Einkaufsmeile gefährdet. In dieser haben sich gefragte Angebote wie eine Sparkassenfiliale, eine ausgebaute Bäckerei, je ein Blumen-, Zeitschriften- und Tabakladen, ein Reisebüro sowie eine Fahrschule entwickelt. Wir freuen uns deshalb, dass unsere langjährige Initiative endlich Erfolg hatte und wir nun sogar über den Stadtteil hinaus Steuerungsmöglichkeiten haben, die auch woanders genutzt werden können“, erklärte der Voxtruper Ratsherr Ulf Jürgens und die Ortsvereinsvorsitzende und Ratskandidatin Kerstin Lampert-Hodgson.

Ulf Jürgens berichtete, dass der Bebauungsplan “An der Spitze“ in Voxtrup endlich geändert und eine Spielhalle verhindert werden kann. Immer wieder habe die SPD-Fraktion in Rat und Fachausschuss Konzepte gegen eine unbotmäßige Ansiedlung solcher Vergnügungsstätten eingefordert. Jürgens: „Glücklicherweise bin ich persönlich rechtzeitig darüber informiert worden, dass es infolge einer Betriebsverlagerung fast zur Ansiedlung einer solchen Einrichtung gekommen wäre. Ich danke Bürgern wie Verwaltung, dass die Dinge sich nun so entwickeln konnten, wie wir dies vor Ort nach jahrelangen Bemühungen wollten.“

Frau Lampert-Hodgson berichtete über das eindeutige Ergebnis einer Blitzumfrage von 177 Passanten, die Voxtruper SPD-Mitglieder noch am letzten Samstag durchgeführt hätten: „169 davon haben sich gegen eine Spielhalle ausgesprochen, sieben Befragten war es egal, nur eine Person war dafür“, berichtete die Vorsitzende. „Eindeutiger kann sich Bürgerwillen nicht ausdrücken.“

Gemeinsam wollen sich die örtlichen Sozialdemokraten nun dafür stark machen, „dass unser Modell Voxtrup schnell Schule macht und weitere Spielhallen auch andernorts verhindert werden“, wünschen sich die SPD-Sprecher.

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