Raumnutzungen durch den Stadtsportbund sowie künftige Nutzung der Halle am Limberg (SPD-Fraktion)

Im März 2009 haben die britischen Streitkräfte die frühere Kaserne Am Limberg verlassen. Seit Juni 2009 hat der Stadtsportbund Verantwortung übernommen und ist Mieter der Sporthalle und seit 2011 auch des angrenzenden Kunstrasenplatzes. Gegenwärtig nutzen 13 Sportvereine sowie die BBS Haste, der FD Jugend und weitere Einrichtungen die Sportanlagen. Bedingt durch die Sanierung der Schlosswallhalle werden der Stadtsportbund und der in einer Bürogemeinschaft ebenfalls dort agierende Kreissportbund Osnabrück-Land, im Sommer 2012, mindestens vorübergehend ihre Geschäftsstellen verlegen müssen.
Im Rahmenplan Am Limberg ist das Kasernenareal grundsätzlich als geeignet für eine Entwicklung von Sport- und Freizeitflächen rund um die vorhandenen Sportanlagen ausgewiesen worden. Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Wie wird die Situation des Stadtsportbundes vor dem Hintergrund, dass ihm die bisherigen Geschäftsräume ab Sommer 2012 nicht mehr zur Verfügung stehen, beurteilt?

2. Sollen in absehbarer Zeit planungsrechtliche Schritte unternommen werden, um die Sporthalle und den angrenzenden Kunstrasenplatz in geeigneter Weise für den vereinsgebundenen und vereinsungebundenen, nichtkommerziellen Sport auszuweisen?

3. Wurden schon Gespräche mit dem Bundesamt für Immobilienaufgaben mit dem Ziel geführt, die Sporthalle und den Kunstrasenplatz durch ein Vorkaufsrecht für die Stadt Osnabrück zu sichern?

Die Verwaltung beantwortet die Anfrage wie folgt:

Frage 1:
Sowohl Stadt- als auch Kreissportbund haben in den letzten Gesprächen mit der Verwaltung betont, dass sie auch in Zukunft eine Bürogemeinschaft als anstrebenswert erachten. Vor diesem Hintergrund suchen alle Seiten intensiv nach Möglichkeiten, wo und wie sich Geschäftsräume ab Sommer 2012 sowohl vorübergehender Natur als auch als Dauerlösung realisieren lassen. Es gibt bereits einige theoretische Ansätze, die in den kommenden Wochen auf ihre Praktikabilität untersucht werden.

Frage 2:
Die Zeitschiene für die Bauleitplanung ist zurzeit noch offen. Abschließende Festlegungen sollten erst nach einer Ausschreibung des Grundstücks für Investoren getroffen werden.

Frage 3:
An den Zielen, die Sportanlagen für sportliche Zwecke zu sichern, wird weiterhin festgehalten. Seitens der Stadt werden auf jeden Fall im Vorfeld entsprechende Gespräche geführt.

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