ÖPNV für Osnabrück optimal entwickeln – Rot-Grün will Studie zur Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs

Die rot-grüne Zählgemeinschaft von SPD und Bündnis 90/Die Grünen will die Voraussetzungen für eine möglichst optimale Weiterentwicklung des ÖPNV in Stadt und Region Osnabrück schaffen. „Wir wollen durch eine Studie die Optionen zur Weiterentwicklung und Verbesserung des ÖPNV-Angebots in Osnabrück und der umliegenden Region klären lassen. Dieser Vergleich soll in die Beratungen zum Nahverkehrsplan einfließen, in dessen Rahmen dann grundsätzliche Richtungsentscheidungen getroffen werden müssen.“ Dies erklären die Fraktionsvorsitzenden, Frank Henning (SPD) und Michael Hagedorn (Bündnis 90/Die Grünen), in einer aktuellen Pressemitteilung.

Mit der Beratung des neuen Nahverkehrsplanes für Stadt und Landkreis Osnabrück werde im Laufe des Jahres 2012 begonnen. „Erklärtes Ziel der Stadt Osnabrück ist die Stärkung des Umweltverbunds (ÖPNV, Rad, Fußgänger) und damit einhergehend eine Steigerung der Fahrgastzahlen im öffentlichen Verkehr. Das vorhandene Busnetz wird sehr gut genutzt und die Kennzahlen liegen regelmäßig z.T. deutlich über denen vergleichbarer Städte. Ein weiterer Fahrgastzuwachs kann nur über eine spürbare Angebots- und Qualitätsverbesserung erreicht werden“, stellt Frank Henning fest. Mit dem Nahverkehrsplan würden entscheidende Weichen gestellt und über die Weiterentwicklung des Osnabrücker Nahverkehrssystems entschieden. „Die Stadtwerke und die PLANOS favorisieren eine moderne „O-Bus“ Variante als praktikabelsten Weg. Vor allem französische Städte, auch unsere Partnerstadt Angers, haben Straßenbahnsysteme neu oder wieder in Betrieb genommen. Die Bevölkerung nimmt sie hervorragend an. Daneben sind vielleicht noch andere Alternativen oder Mischsysteme für Osnabrück denkbar“, erklärt Michael Hagedorn. Bevor Rat und Kreistag weitreichende Richtungsentscheidungen für mindestens die nächsten 20 Jahre treffen, sollten daher umfassende Informationen bereitgestellt werden. „Dabei geht es nicht um teure Detailplanung, sondern um eine vergleichende Studie, die auf der Basis bekannter Informationen und vorhandener Untersuchungen Alternativen für Osnabrück beschreibt und bewertet“, so Henning und Hagedorn abschließend.

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