Endlich das Nachtreten sein lassen – Investitionen im Schulbereich: SPD-Fraktion korrigiert CDU-Behauptung

„Zumal der Kommunalwahlkampf eigentlich zu Ende ist, müssen wir der örtlichen CDU allmählich die Frage stellen, ob sie zum Thema ‚Kosten der IGS Eversburg‘ weiter mit Legenden aufwarten oder endlich zu einer ernsthaften Debatte zurückkehren möchte“, erklärten der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Henning und der schulpolitische Sprecher Jens Martin.

Die CDU wiederhole gebetsmühlenartig ihre sachlich falsche Polemik gegen die Integrierte Gesamtschule. Zuletzt habe der Schölerberger CDU-Ortsverbandsvorsitzende Jeda die Behauptung wiederholt, Geld für die Sanierung anderer Schulen fehle, weil so viel Geld in die IGS Eversburg fließe. „Wieder einmal“, so Martin, „unterschlägt die CDU bewusst, dass die Stadt seinerzeit jeweils bis zu 8 Mio. € sowohl in die deshalb aufgegebene Käthe-Kollwitz-Schule am Schölerberg wie auch in das vormalige Schulzentrum Eversburg hätte investieren müssen, was in der Summe mindestens die gleiche Aufwendung wie jetzt für die IGS bedeutet hätte. Kurzum: Die schulpolitische Neiddebatte entbehrt jeder Grundlage. Allen Beteiligten sollte daran gelegen sein, wie andere auch den Schulstandort Eversburg zu stärken“, legte Martin dar.

Zudem, ergänzte Henning, sei in den letzten Jahren auch in andere Schulen erheblich investiert worden: „Darauf ist die CDU inzwischen mehrfach von der SPD und der Verwaltung hingewiesen worden. Sie sollte diese Faktenlage bitte einmal zur Kenntnis nehmen und das Nachtreten endlich sein lassen“, forderte der SPD-Sprecher abschließend.

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