Neue Impulse für Bürger und Betriebe in der Euregio – SPD-Fraktion betont wachsende Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Der Euregio-Rat hat am vergangenen Freitag in seiner turnusmäßigen Sitzung im niederländischen Bronckhorst (Provinz Gelderland) über zehn neue Projektanträge abgestimmt. Die Vorhaben sollen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Bürgern und Betrieben im Euregio-Gebiet, zu dem auch Osnabrück gehört, verbessern. Für die Projekte wurden rund 3,5 Millionen Euro europäische Fördermittel beantragt. Zusammen mit der nationalen und regionalen Kofinanzierung haben die Projekte ein Investitionsvolumen von über 8 Mio. Euro.

Der EUREGIO-Rat hat unter anderem mit einem Erweiterungsantrag für das EUREGIO-Projekt „Tourismus-Marketing Grenzregion“ bewilligt. Das Projekt soll bis Juni 2014 verlängert werden und kleine und mittelständische Betriebe noch stärker als bisher an touristischen Aktivitäten zu beteiligen. „Wichtig ist es, hier die vorhandenen Netzwerke zu beteiligen und ihre Erfahrungen zu nutzen“, so Dirk Koentopp, Osnabrücker SPD-Ratsherr und Mitglied des Euregio-Rates, „zugleich ist eine stärkere finanzielle Beteiligung der Betriebe beabsichtigt, sodass die öffentlichen Zuschüsse künftig gesenkt werden können.

Auch werden viele Kleinprojekte („People to People“) von der Euregio unterstützt, die sich beispielsweise mit der Ausbildung von Migranten beiderseits der Grenze beschäftigen. „Thematisch und von der geographischen Ausdehnung sind es sehr vielfältige Ansätze und es ist zu hoffen, dass in den nächsten Jahren auch wieder verstärkt Anträge aus der Osnabrücker Region gestellt werden“, so Koentopp abschließend.

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