„Baustein der Jugendbeteiligung“ – Zählgemeinschaft begrüßt Votum für ein Jugendparlament

„Wir wollen konsequent dafür arbeiten, die Beteiligung junger Leute am kommunalen Geschehen wirksam zu verbessern“, erklärten für die Ratsfraktionen der Zählgemeinschaft der Jugendhilfeausschussvorsitzende Uli Sommer (SPD) und die Ratsfrau Anne Hüttl (Grüne). Beide Fraktionen haben im Jugendhilfeausschuss erfolgreich die Einrichtung eines Jugendparlaments durchgesetzt. Es soll die Beteiligung von Jugendlichen an kommunalen Strukturen und Entscheidungen verbessern, sowie das politische Engagement von jungen Menschen in Osnabrück stärken.

Sommer: „Die Verwaltung wird in der nächsten Jugendhilfeausschuss-Sitzung am 4. Juni eine Satzung vorlegen, in der das Wahlverfahren vorgestellt werden. Dabei muss unbedingt sichergestellt werden, dass sich Vertreter aus allen Schulformen, Stadtteil- und Jugendeinrichtungen sowie Jugendverbänden gerecht im Jugendparlament vertreten fühlen“, legte der Ausschussvorsitzende die Zielsetzung der neuen Vertretung dar. In Gestalt eines umfangreichen Konzepts hatte die Verwaltung bereits grundlegende Vorarbeiten für die Einrichtung des Jugendparlaments ausgearbeitet. Satzung und Geschäftsordnung der neuen Vertretung sollen darauf aufbauen.

Anne Hüttl legt großen Wert darauf, die Entwicklung gemeinsam mit allen Akteuren genau zu verfolgen: „Das Projekt muss von Beginn an gut begleitet werden, um Akzeptanz und aktive Teilnahme der jungen Menschen abzusichern. Spätestens vor Ablauf der ersten Wahlperiode müssen die Ergebnisse dem Jugendhilfeausschuss vorgestellt werden“ kündigte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen an. Um das Parlament besser an die Kommunalpolitik anzubinden, schlagen SPD und GRÜNE vor, für die Vorsitzenden des Jugendparlaments einen Sitz im Jugendhilfeausschuss zu schaffen.

Hüttl und Sommer wiesen darauf hin, dass sie die Verwaltung darüber hinaus beauftragt haben, weitere stadtteil- und themenbezogene Jugendbeteiligungskonzepte zu erarbeiten. „Wir wollen ermöglichen, dass sich Kinder und Jugendliche auch punktuell an politischen Entscheidungen in der Stadt beteiligen können und ihre Phantasie und ihren Gestaltungswillen einbringen können“, erklärten die beiden abschließend.

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