„Schließung von Sportanlagen verhindern!“ – Zusätzliche Erhaltungszuschüsse: OB-Kandidatin Birgit Bornemann macht sich für Sportvereine stark

„Städtische Sparmaßnahmen dürfen nicht dazu führen, dass Sportvereine Sportanlagen schließen müssen. Deshalb unterstütze ich die sowohl vom Stadtsportbund wie auch von der SPD schon seit längerem geforderte Erhöhung der Unterhaltungszuschüsse für vereinseigene Sportstätten von 2014 an um 200.000 Euro“, erklärte Birgit Bornemann, Oberbürgermeisterkandidatin der Osnabrücker SPD nach einem Treffen mit zahlreichen Sportvereinen in den Räumlichkeiten des Stadtsportbundes am Limberg.

„Sportvereine“, so Bornemann, „müssten in Osnabrück neu erfunden werden, wenn es sie nicht schon gäbe. Es gibt kaum einen wirkungsvolleren Beitrag zu gelebter Integration und echtem Teamgeist und zur Förderung der eigenen Gesundheit, zumal fast jeder dritte Osnabrücker Mitglied in einem Sportverein ist.“

Unter anderem hatten die Vereinsvertreter – ebenso wie auch der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Uwe Görtemöller – vorgetragen, dass die gewährten Zuschüsse zur Erhaltung der vereinseigenen Anlagen in der Vergangenheit über Gebühr– auf jetzt nur noch 650.000 € – gekürzt worden seien bei gleichzeitig steigenden Kosten und Ausweitung der zu erhaltenden Flächen. Eine Erhöhung der Zuwendungen sei nötig, weil sonst die Anlagen nicht erhalten und teilweise aufgegeben werden müssten.

Angesprochen wurde von den Sportvereinen auch das Problem, dass sozial benachteiligte Familien oft vor großen bürokratischen Hürden stünden, wenn sie für ihre Kinder Mittel aus dem Bildungspaket des Bundes (BUT) beantragen wollten. „Ich werde mich für unbürokratischere Wege einsetzen“, sagte Birgit Bornemann zu. „Gerade diese Kinder sollen teilhaben, Gemeinschaft finden und ihr Selbstvertrauen stärken. Dies geschieht in herausragender Weise in den Osnabrücker Sportvereinen.“ Darüber hinaus belastet der unverhältnismäßige Verwaltungsaufwand auch die Sportvereine. Auch deshalb ist eine Vereinfachung wünschenswert. Gespräche mit der Fachverwaltung sind von ihr mittlerweile angesetzt, um mögliche Fortschritte auszuloten.

Eine weitere gemeinsame Zielsetzung von SPD-Kandidatin und Sportvereinen sind zusätzliche Anreize zur Förderung des Ehrenamts und der Jugendarbeit. Birgit Bornemann: „Ich werde prüfen, wie die bereits gut angelaufenen Ansätze der Anerkennung und Förderung des Ehrenamts und der Jugendarbeit noch weiter verbessert werden können“, schloss die Kandidatin. Die Diskussion mit den Sportvereinen habe auch ergeben, dass eine Entlastung oder Verlagerung von verwaltungstechnischen Aufgaben eine ehrenamtliche Vorstandstätigkeit attraktiver machen könnte.

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