Figurentheater unverzichtbares Angebot – ROT-GRÜN steht zur freien Kultur!

„Wir werden im Kulturausschuss beantragen, dass die Stadt ihren Zuschuss für das Figurentheater so anpasst, dass eine Weiterführung der für uns unverzichtbaren Einrichtung gesichert wird“, erklärten der Vorsitzende des Kulturausschusses und kulturpolitische Sprecher der GRÜNEN-Ratsfraktion, Sebastian Bracke, und der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dirk Koentopp.

Nachdem Finanzierungslücken übergangsweise durch eine private Spende gedeckt werden konnten, stehe die Stadt nun vor der Entscheidung, ob sie dem Figurentheater eine Zukunft ermöglichen wolle – oder nicht. „Daher ist jetzt die Politik am Zug und muss Prioritäten setzen, dafür wurden wir gewählt. Wir sehen das Figurentheater als wertvollen Beitrag für die kulturelle Bildung unserer Kinder, das von Kitas und Schulen sehr gut angenommen wird“, stellt Sebastian Bracke fest. Zudem sei es ein wichtiger Baustein des vielfältigen Kulturangebotes der Stadt.

Mit den Verträgen von Zimmertheater, Filmfest und Aktionszentrum Dritte Welt stehen im Kulturausschuss weitere wichtige Pfeiler der freien Kulturszene unserer Stadt zur Verlängerung an. Nachdem im letzten Jahr der Kulturausschuss parteiübergreifend beschlossen hatte, die Verträge bereits vor der Sommerpause zu verlängern, um den Trägern die nötige Planungssicherheit zu verschaffen, wolle die ROT-GRÜNE Zählgemeinschaft nun auch den Anträgen dieser Träger in Teilen folgen, um die kulturelle Vielfalt in der Stadt zu sichern und zu stärken. Daher beantrage man im Kulturausschuss auf die einzelne Situation der Träger zugeschnittene moderate Zuschusserhöhungen und werbe im Ausschuss um breite Unterstützung.

„Wir werden nicht alle berechtigten Wünsche erfüllen können. Aber wir sind bereit, uns für die freie Kultur in Osnabrück auch finanziell zu engagieren, schließlich trägt die freie Kulturszene enorm zur Lebensqualität unserer Stadt bei und erreicht mit ihren vielfältigen Angeboten niedrigschwellig viele Bürgerinnen und Bürger“, so die beiden Politiker abschließend.

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