Dies ist ein Solidaritätsbesuch! – Güterbahnhofsgelände: Ortstermin der SPD-Fraktion im Kulturzentrum Petersburg

„Dies ist ein glasklarer Solidaritätsbesuch. Denn der Verein ‚Freiraum Petersburg‘ auf dem Güterbahnhofsgelände ist ein einzigartiger Begegnungsraum für unsere kreative Kulturszene. Im Rahmen des anstehenden Bebauungsplanverfahrens werden wir alles uns Mögliche tun, um diesen Standort dauerhaft zu sichern“, erklärte Frank Henning, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, anlässlich eines Ortstermins in den Räumlichkeiten des Quartiers.

Birgit Bornemann, Oberbürgermeisterkandidatin der SPD, zeigte sich beeindruckt von den unterschiedlichen Aktivitäten. „Ich hätte nicht vermutet, dass so viel Kreativität in den unterschiedlichsten Bereichen hier an den Tag gelegt wird. Es wäre schade, wenn diese kulturelle Vielfalt nicht dauerhaft abgesichert werden könnte,“ betonte Bornemann. Gemeinsam mit Gastgebern, zu denen unter anderem Susanne Heitmann und Florian Beyer gehörten, entwickelte sich eine anregende Diskussion. Ziel: Konkrete Schritte zu unternehmen, um den Freiraum Petersburg als langfristiges Kulturzentrum am Güterbahnhof zu etablieren. Frank Henning räumte ein schweres Versäumnis ein, da es der Stadtrat auf Empfehlung des Baudezernenten Griesert seinerzeit versäumt habe, das gesamte Güterbahnhofsgelände zu erwerben. „Jetzt“, so Henning, „gibt es private, überdies problematische Vermieter, auf die wir als Stadt leider nur mit der Ausübung des Planungsrechts Einfluss nehmen können. Dies aber werden wir so präzise wie möglich nutzen“, sicherte er den Gastgebern zu. Zumindest auf dem Areal des Ringlokschuppens sollte es künftig durch Ausübung des städtischen Vorkaufsrechts gelingen, „die Zügel in der Hand der Stadt und damit der Allgemeinheit zu halten und die städtische Position gegenüber Privatinteressen zu stärken.“

Ausgiebig besichtigt wurden im Anschluss an die Aussprache Räumlichkeiten des Kulturvereins, die Theaterspielstätte, Räume für Tanzgruppen und Künstlerateliers, nicht zuletzt diverse Musikerprobenräume und die Klettergruppe. Auch Örtlichkeiten für den Fan-Club sowie die Garten und Baugruppe entgingen den interessierten Blicken der Besucher nicht. Henning: „Wenn Treffpunkte für rund 450 Künstler mit unterschiedlichen Schwerpunkten so rege genutzt werden wie hier, ist das gewissermaßen eine Abstimmung mit allen Sinnesorganen, die zeigt, dass hier für viele eine so etwas wie eine unverzichtbare Kulturheimat entstanden ist.“

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