„Keine Handlungsfähigkeit auf dem Osnabrücker Wohnungsmarkt durch ehemalige CDU/FDP-Ratsmehrheit“ – Verkauf der OWG durch Schwarz-Gelb zeigt erneut seine negativen Folgen

„Die fehlende Weitsicht der ehemaligen CDU/FDP-Ratsmehrheit hat einmal mehr fatale Folgen für die Stadt Osnabrück. Nicht nur, dass der Verkauf der Osnabrücker Wohnungsbaugesellschaft (OWG) gegen die Stimmen der SPD-Fraktion im Jahre 2002 die angespannte Wohnungslage bis heute immer mehr verschärft, es wurde damit auch ein entscheidendes Handlungsinstrument der Stadt Osnabrück leichtfertig aufgegeben“, verdeutlichen Frank Henning, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, und Christel Wachtel, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

„Wir haben nichts mehr in der Hand. Das spiegelt sich aktuell einmal mehr in den fehlenden Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge wieder, die die Stadt Osnabrück in den nächsten Monaten aufnimmt“ ergänzt Christel Wachtel. Eine menschenwürdige Unterbringung, für die zum Großteil aus Syrien stammenden Menschen, sei zum jetzigen Zeitpunkt fraglich. Gerade für Flüchtlinge, die vom Krieg traumatisiert und verängstigt seien, sei aber dies enorm wichtig, führt Wachtel weiter aus. „Wir bitten alle Osnabrücker, die einen angemessenen Wohnraum zur Verfügung haben, sich bei der Verwaltung zu melden!“ ruft Wachtel auf.

„Die Stadt hat keine Möglichkeiten mehr um den Wohnungsmarkt zu regulieren, Nachfragespitzen zu entspannen und insbesondere Fehlentwicklungen in der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung entgegen zu wirken. CDU und FDP haben die OWG verscherbelt, denn mit ca. 15.000 € als durchschnittlichen Verkaufspreis pro Wohnung wurde die Gesellschaft für ein ´Butterbrot´ abgegeben. Auf die Belange der Osnabrücker Bevölkerung wurde keine Rücksicht genommen, die Quittung bekommen wir jetzt“, unterstreicht Henning abschließend die Situation.

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