„Anerkennen statt Ausgrenzen“ – Stadt soll Aktionsbündnis gegen Rassismus beitreten

Nach den Vorstellungen der SPD-Ratsfraktion soll die Stadt Osnabrück dem „Aktionsbündnis gegen Rassismus“ beitreten. „Wir wollen, dass sich Osnabrück an den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ beteiligt, die 2015 vom 16. – 29. März 2015 stattfinden und unter dem Motto „Anerkennen statt Ausgrenzen“ stehen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Frank Henning (SPD).

Rassismus sei eine Realität in unserer Gesellschaft. Die Wahlen zum Europäischen Parlament, die Kritik der Antirassismuskommission des Europarates an Deutschlands Umgang mit Rassismus und Diskriminierung sowie tägliche Ausgrenzungserfahrungen von Minderheiten machten dies nur allzu deutlich. „Demgegenüber sind die vielen kommunalen Initiativen aus Anlass der ´Internationalen Wochen gegen Rassismus` ein ermutigendes Signal. Die Kampagnen in den vergangenen Jahren haben eindrucksvoll gezeigt, wie stark und konstant das Engagement gegen Rassismus und für die Achtung der Menschenrechte in Deutschland ist“, betont Henning. In den vergangenen Jahren waren die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit über 1.000 Veranstaltungen in mehr als 300 Städten und Gemeinden die bislang umfangreichste Kampagne ihrer Art in Deutschland. Die Aktionen reichten von Schulinitiativen und Sportveranstaltungen über Stadtteilfeste und Podiumsdiskussionen bis zu Theaterstücken und Lesungen. „Diese Entwicklungen und Erfahrungen sollten auch in der Friedensstadt Osnabrück genutzt und erstmals während der bundesweiten Aktionswochen vom 16. – 29. März 2015 vor Ort umgesetzt werden, um ein sichtbares und nachhaltiges Zeichen gegen Antisemitismus, Antiziganismus, antimuslimischem Rassismus oder Rassismus gegenüber Menschen anderer Hautfarbe und Flüchtlingen und für die Achtung der Menschenrechte zu setzen“, erklärt Henning abschließend.

Infos: http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/

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