Bezahlbarer Wohnraum im Stadtteil Schinkel

Beschluss:
Der Rat möge beschließen:
1. Der Anteil von preisgünstigem und somit für breite Bevölkerungsschichten bezahlbarem Wohnraum im Stadtteil Schinkel ist zu erhöhen.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept auszuarbeiten, wie auf eigenen Flächen oder Flächen der städtischen Töchter im Stadtteil Schinkel entsprechender Wohnungsbau schnellstmöglich umgesetzt werden kann.
3. Ebenso wird die Verwaltung beauftragt, mit Wohnungsbaugesellschaften, die im Stadtteil Schinkel über zusammenhängende Wohnanlagen verfügen, Konzepte zu entwickeln, um Standorte nachzuverdichten bzw. gegebenenfalls neu zu bebauen. Mit den Wohnungsbaugesellschaften ist zu vereinbaren, dass eine Mehrfachbeauftragung von Planungsbüros zur Identifizierung des besten Bebauungskonzeptes durchgeführt wird. Lassen sich benachbarte städtische Grundstücke mit einbeziehen, ist im Prozess zu untersuchen wie eine vergaberechtskonforme Veräußerung stattfinden kann.

Der Inhalt der Vorlage unterstützt folgende/s strategische/n Stadtziel/e:
Sozial- und umweltgerechte Stadtentwicklung (Ziel 2016 – 2020)

Sachverhalt:
Der Stadtteil Schinkel ist seit langem durch eine gemischte Bevölkerungsstruktur mit einem hohen Integrationsgrad geprägt. Es ist von besonderer Bedeutung, den Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, in ihrem gewachsenen Umfeld ausreichend kostengünstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen, um sie nicht aus dem prägenden Umfeld zu treiben. Da die Stadt und ihre Töchter nur über ein begrenztes Potenzial an Grundstücken verfügen, ist es wichtig die in der Stadt agierenden Wohnungsbaugesellschaften mit einzubeziehen. Damit eine ausgewogene Mischung an kostengünstigen Wohnungen und einen Neubau oder Grundsanierung finanzierenden Anteil von Wohnungen zu Marktmieten gewährleistet werden kann, sind die Nachverdichtungspotenziale heranzuziehen. Damit dabei die Ausgewogenheit zwischen Optimierung und geeigneter städtebaulicher Dichte gewahrt bleibt, scheint ein Architektenwettbewerb oder eine Mehrfachbeauftragung von Planungsbüros das geeignete Mittel. Lassen sich die Potenziale dann durch die Einbeziehung bisher nicht oder nicht sinnvoll genutzter städtischer Grundstücke erhöhen, ist in Abhängigkeit des Entwurfskonzeptes das geeignete Vergabeverfahren zu ermitteln.

gez. Frank Henning

gez. Michael Hagedorn

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