Raumsituation Stüveschule

Sachverhalt:

Im Jahr 2012 hat der Rat in VO 2012/1075 (Punkte 7 und 8) beschlossen, dass „Ausstattung und Angebote von Stüveschule, Heiligenwegschule und Rosenplatzschule […] so zu gestalten [sind], dass sich der Anreiz, die Kinder dort anzumelden, erhöht.“ und dass „die betroffenen Schulen und Elterngemeinschaften […] an den Verfahren beteiligt [werden].“ – Hintergrund dieses Ratsbeschlusses war hinsichtlich der Stüveschule v.a. der erhebliche Raummangel.

er Schulvorstand der Stüveschule hat der Verwaltung inzwischen bezügl. der Raumausstattung konkrete Veränderungsvorschläge zur Prüfung vorgelegt. Noch immer steht eine Zusage der Verwaltung im Raum, dass ab 2017 eine Problemlösung möglich gemacht werden wird. Seit 2012 hat sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler erhöht. Noch immer müssen Schulcontainer für den alltäglichen Schulbetrieb genutzt werden. Seit 2012 ist der Ratsbeschluss in den genannten Punkten nicht umgesetzt. Die Unzufriedenheit an der Schule wächst.

Wir fragen die Verwaltung:

1. Welche konkreten Schritte und Maßnahmen hat die Verwaltung im Sinne des oben zitierten Ratsbeschlusses von 2012 hinsichtlich der Raumproblematik der Stüveschule eingeleitet?

2. Welche konkreten Schritte wird die Verwaltung unternehmen, um ab 2017 das nach wie vor an der Stüveschule bestehende Raumproblem zu lösen?

 

gez. Dr. Jens Martin

 

Die Verwaltung beantwortet die Anfrage der SPD-Fraktion wie folgt:

 

1. Welche konkreten Schritte und Maßnahmen hat die Verwaltung im Sinne des oben zitierten Ratsbeschlusses von 2012 hinsichtlich der Raumproblematik der Stüveschule

eingeleitet?

Um die Raumproblematik in der Stüveschule zu verringern, wurden seit 2012 verschiedene Maßnahmen ergriffen. So wurde das ehemalige Hausmeisterhaus im letzten Jahr nach einer Grundsanierung bezogen. Dieses wird zur Verwaltung der Ganztagsbetreuung sowie für Besprechungen unter den Lehrern oder mit Eltern genutzt. Daneben werden durch das Auslaufen des Standortes Kreuzstraße der Bernhard-Overberg-Schule jährlich Räume frei, welche zur Entlastung der Stüveschule im Bereich der Unterrichtsräume zur Verfügung stehen. Zum Sommer 2017 verlässt der letzte Jahrgang der ehem. Kreuzschule den Standort, sodass das gesamte Gebäude ausschließlich von der Stüveschule genutzt werden kann. Bereits seit Sommer 2016 steht der Stüveschule die zweite Pausenhalle im Gebäude zur Verfügung.

Problematisch ist aus Sicht des Schulträgers vor allem die Situation der Verwaltung der Stüveschule. Dort teilen sich aktuell Rektor und Konrektorin ein kleines Büro und das Lehrerzimmer ist für die Anzahl der Mitarbeiter nicht ausreichend dimensioniert. Vorübergehend wird ein Raum als Ruhe- und Besprechungs-/Arbeitsraum umgestaltet um die Situation im Lehrerzimmer zu entlasten.

 

2. Welche konkreten Schritte wird die Verwaltung unternehmen, um ab 2017 das nach wie vor an der Stüveschule bestehende Raumproblem zu lösen?

Bisher haben Begehungen durch den Schulträger und den Immobilienbetrieb stattgefunden, bei welchen der aktuelle Ist-Stand ermittelt und nach Optimierungsmöglichkeiten gesucht wurde. Diese Erfahrungen fließen neben den Vorschlägen der Schule zur Umgestaltung in ein gemeinsames Konzept ein. Ende November ist ein Termin mit der Schule und den beteiligten Fachbereichen vorgesehen, an welchem das weitere Vorgehen zur Entlastung und erste Pläne besprochen werden sollen.

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