Computerspiele als Zukunft des Sports?

Bild: SPD-Fraktion Osnabrück

SPD-Ratsfraktion besucht erstes deutschlandweites Trainingszentrum für elektronischen Sport in Osnabrück-Voxtrup

Die SPD-Fraktion besuchte am Montag, 18.02.19, die M7M Esport GmbH in der Sandforter Straße. „Wir wollten uns über die neue Entwicklung am Standort Voxtrup informieren, wo bereits seit Sommer letzten Jahres die Umbauarbeiten für die neue Esport Factory laufen. In dem Gebäude wird ab Ende März das erste deutschlandweite Trainings- und Broadcast-Produktionszentrum für elektronischen Sport eröffnen, das sowohl Amateure als auch Profiteams nutzen können“, erläutern Frank Henning, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, Philipp M. Christ, finanzpolitischer Sprecher der Rats-SPD und Uwe Görtemöller, sportpolitischer Sprecher, in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

„Es gibt heute eine große Begeisterung für E-Sport, vor allem unter jungen Menschen. Der Markt für E-Sport wächst seit Jahren kontinuierlich, so dass z.B. auch Teams der Fußballbundesliga eigene E-Sport-Abteilungen gegründet haben“, weiß Uwe Görtemöller zu berichten, „E-Sportler spielen ein bestimmtes Spiel am Computer oder auf einer Konsole und treten alleine oder in einem Team gegeneinander an“, führt Henning weiter aus.

„Wir begrüßen es, dass die zukünftigen Betreiber der Esport-Factory in Osnabrück dieses bis dato in Deutschland einmalige Trainingszentrum Ende März eröffnen, damit ca. 20 Arbeitsplätze schaffen und einen siebenstelligen Betrag in Osnabrück investieren. Besonders freuen wir uns aber auch, dass der sensible Umgang mit Computerspielen einen großen Stellenwert einnehmen wird. So sollen kostenlose Gesprächsrunden für Schulen und Eltern angeboten werden, die über ein bewusstes Spielen aufklären und über die neuen Entwicklungen im E-Sport-Bereich informieren“, so Henning und Christ.

„Wichtig in der Diskussion um E-Sport ist der gemeinsame offene Dialog. Die Osnabrücker Sportvereine sollen in E-Sport keine Konkurrenz zu ihrem klassischen Angebot sehen“, stellt der Sportpolitiker Görtemöller klar, „vielmehr können Synergien erzeugt werden.“

„Was früher der Bolzplatz war, ist heute womöglich die Konsole. Deshalb könnten die E-Sports-Begeisterten jungen Menschen ihrem digitalen Hobby nicht zuhause in ihren Zimmern, sondern zusammen in den Vereinen nachgehen“, resümiert Christ. „Aus diesem Grund laden wir alle Osnabrücker Sportvereine dazu ein, mit uns und Experten gemeinsam über die Zukunft des digitalen Sports in Osnabrück zu diskutieren. Hierzu planen wir im Sommer eine Zukunftswerkstatt. Die Einladung erfolgt rechtzeitig“, präsentieren die SPD-Ratspolitiker abschließend ihr Vorhaben.

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