Osnabrücker Kleiderlager muss festen Standort bekommen

SPD für Raum im ehemaligen Finanzamt-Land

„Das Osnabrücker Kleiderlager ist ein Freiwilligenprojekt, das kostenlos Bedürftige in Osnabrück mit angemessener Kleidung versorgt. In den letzten Jahren mussten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bereits drei Mal umziehen und auch der aktuelle Standort im ehemaligen Unteroffizierskasino der Landwehrkaserne steht nur noch bis zum Ende des Jahres zur Verfügung. Es ist an der Zeit, dass dieses Osnabrücker Vorzeigeprojekt einen angemessenen Standort bekommt. Daher werden wir im nächsten Sozialausschuss einen Antrag stellen, der die Möglichkeit prüft, ein Kleiderlager im Gebäude des ehemaligen Finanzamt-Land an der Hannoverschen Straße dauerhaft zu errichten“, so Frank Henning, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, und Andreas Reinisch-Klaß, sozialpolitischer Sprecher der Rats-SPD.

„Das Projekt entstand im Jahr 2015, da Kleiderspenden der Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger die Aufnahmestelle für Flüchtlinge überschwemmten und ein geregelter Ablauf sichergestellt werden sollte. Mittlerweile ist um das Kleiderlager ein Netzwerk entstanden, das Kleidung – mittlerweile auch Hausrat, Koffer, Taschen, Spielzeug Kuscheltiere für Kinder etc. – nicht mehr nur an Geflüchtete abgibt, sondern alle Bedürftigen in der Stadt Osnabrück versorgt. Auf Anfrage sind bspw. auch SKM, SKF, die Wärmestube und das Frauenhaus in die Versorgungskette mit eingebunden“, weiß Reinisch-Klaß zu berichten.

„Durch die vielen Umzüge und den erneuten bevorstehenden Umzug Ende des Jahres sind bereits viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer nicht mehr dabei, da jeder Umzug kräftezehrend und aufreibend ist. Wir werden uns dafür einsetzten, dass die immer noch ca. 40-50 Personen, die sich um das Kleiderlager in ihrer Freizeit kümmern, endlich einen festen Standort in Osnabrück bekommen, damit die Versorgung der bedürftigsten Menschen in unserer Stadt mit Kleidung und anderen Dingen des täglichen Lebens weiterhin sichergestellt werden kann!“, so Frank Henning und Andreas Reinisch-Klaß abschließend.

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