SPD-Stellungnahme zum Aus für das Einkaufszentrum am Neumarkt:

Bild: SPD-Fraktion Osnabrück

Oberbürgermeister, Verwaltung und Rat der Stadt haben sich aus heutiger Sicht leider vergeblich darum bemüht, den städtebaulichen Schandfleck am Neumarkt, bspw. das grüne Kachelgebäude am Eingang der Johannisstr., zu beseitigen. Dabei war das geplante Einkaufscenter Mittel zum Zweck, um den Neumarkt an dieser Stelle städtebaulich aufzuwerten und mit Hilfe privater Investitionen des Centerbetreibers Unibail Rodamco Westfield neu zu gestalten.

Der Rückzug des Centerbetreibers ist bedauerlich. Offensichtlich spielen neben den auf 175 Mio. angestiegenen Baukosten, auch die wachsende Bedeutung des Onlinehandels eine nicht unerhebliche Rolle, die die Rentabilität des Projektes in Frage stellen. Nun gilt es nach vorne zu schauen, nach alternativen Bebauungen und Nutzungsmöglichkeiten zu suchen. Wichtig aus SPD Sicht: Wir müssen die Grundstücke von Unibail Rodamco Westfield zurückkaufen, um das Areal in städtische Hand zu bekommen.

Wenn die Stadt Grundstückseigentümer wird, hat sie zukünftig die Fäden in der Hand, die weitere städtebauliche Entwicklung und Nutzung des Gebietes zu steuern. Oberbürgermeister und Verwaltung sind jetzt gefordert, alle rechtlichen Möglichkeiten eines Rückkaufs zu prüfen und möglicherweise vorhandene Vorkaufsrechte der Stadt zu nutzen.

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