Das Machtwort des OB verhallt am Neumarkt!

ÖPNV Bild: SPD-Fraktion Osnabrück

Leuchtturmprojekt Neumarkt wird sträflich vernachlässigt

 „Mit dem Kopf durch die Wand wollte OB Griesert durchsetzen, dass nach den Sommerferien die Busse wieder an gewohnten Stellen am Neumarkt halten. Die Stadtwerke Osnabrück allerdings warnten schon zu Beginn der Sommerferien vor Problemen. Nun erfolgte am Nachmittag vor dem Ende der Sommerferien die Rolle rückwärts. Diese allerdings seitens der Osnabrücker Stadtverwaltung, die verkehrssichere Haltestellen am Neumarkt nicht fristgerecht herstellen konnten – wir verstehen die Welt und OB Griesert nicht mehr, ist der Neumarkt doch seit fast zweieinhalb Jahre ´Chefsache`“, erläutern Frank Henning, SPD-Fraktionsvorsitzender im Osnabrücker Rat, und Heiko Panzer, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD, in einer aktuellen Pressemitteilung.

„Es war seit der vermeintlichen griesertschen Machtdemonstration hinsichtlich der Bushaltestellen klar, dass die Umsetzung seitens der Stadtwerke Osnabrück für die Fahrzeuge, nicht aber für die digitalen Anzeigen und die VOS App erfolgen konnte. Osnabrücker Buskunden mussten also bereits nach der Entscheidung mit zukünftigen, massiven Qualitätseinbußen leben. Nun ist das Chaos perfekt und tausende Buskunden berechtigterweise verärgert“, führen Henning und Panzer weiter aus.

„Nach Auffassung der SPD-Ratsfraktion muss sich der OB nun endlich mit ganzer Kraft dem Neumarkt widmen. Dazu gehört auch, das Problem der Betonoberflächen am Rosenplatz zu lösen, um so dazu beizutragen, dass der Neumarkt umgestaltet werden kann. Darüber hinaus müssen nun – nach Wochen der Inaktivität – Gespräche mit dem Centerinvestor, der Verwaltung und allen Ratsfraktionen durch den OB initiiert werden. Leider vernehmen wir auch an dieser für Osnabrück so wichtigen, zentralen Stelle keinen Schwung oder die nötige Hemdsärmeligkeit. ´Jetzt müsse der Oberbürgermeister liefern´, war im März 2017 in einem NOZ-Kommentar zur Chefsachenentscheidung zu lesen. Nach zweieinhalb Jahren können wir nur hoffen, dass das Liefern endlich beginnt“, so Henning und Panzer abschließend.

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