Das Anfängerschwimmen muss weiter finanziell gefördert werden

SPD-Fraktion stellt sich gegen den Verwaltungsvorschlag zusätzliche Mittel nicht zur Verfügung zu stellen

 „Im Juni noch hat die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) vor einem Deutschland der Nichtschwimmer gewarnt. Schwimmbäder werden nach und nach geschlossen, so dass immer weniger Schwimmunterricht angeboten werden kann, die Preise verteuern sich, immer weniger Kindern wird das Schwimmen beigebracht. In dieser Situation sprechen wir uns dafür aus, die zusätzliche finanzielle Förderung für schwimmsportfördernde Vereine i. H. v. 35.000 € pro Jahr zur Verfügung zu stellen“, so Frank Henning, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, und Uwe Görtemöller, SPD-Bürgermeister und sportpolitischer Sprecher der SPD, in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

„Die Schwimmfähigkeit hängt sehr stark vom sozialen Umfeld der Kinder ab. Sozial benachteiligte Kinder oder Kinder aus einkommensschwachen Familien können sich mittlerweile die sehr hohen Eintrittspreise für die Schwimmbäder bzw. die steigenden Schwimmkursgebühren schlicht nicht mehr leisten. Die Verantwortung wird damit automatisch an die Schulen weitergegeben, die mit dieser Situation auch überfordert sind. Es ist damit unabdingbar, dass die städtische Förderung erhalten bleibt und weiter ausgebaut wird“, unterstreichen Henning und Görtemöller.

„In diesem Zusammenhang werden wir uns als SPD-Fraktion dafür einsetzen, dass die veränderte Gebührenstruktur der Stadtwerke, die die Osnabrücker Schwimmvereine spätestens ab dem 01.10. trifft, geändert wird. Eine Erhöhung, die unsere Schwimmvereine in ihrer Existenz gefährden könnte, tragen wir nicht mit. Dies konterkariert unsere Bestrebungen, den Vereinssport in Osnabrück zu fördern. Wir werden dieses Thema mit den Schwimmvereinen be- und im Schul- und Sportausschuss ansprechen, um mit allen Beteiligten eine für alle vertretbare Lösung zu finden,“ so die beiden SPD-Politiker abschließend.

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