Situation für Tagesmütter und Tagesväter in Osnabrück verbessern – SPD-Fraktion

Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Arbeitsbedingungen für Tagesmütter und Tagesväter in Osnabrück weiterhin zu verbessern. Insbesondere ist eine Regelung zu treffen, die die Unterbrechungszeiten – unabhängig von ihrer Anzahl -, die durch Fehltage der Kinder resultieren, durchgängig mit Tagespflegegeld fördert. Ziel der Regelung muss es sein, den Tagesmüttern und Tagesvätern mehr Planungssicherheit und eine kontinuierliche Bezahlung ihrer Tätigkeit zu ermöglichen, analog der monatlichen Beiträge im Kindertagesstättenbereich.

Das durchgängige Tagespflegegeld ist aus Mitteln der Stadt Osnabrück zu finanzieren. Eltern sind entsprechend der Beitragsfreiheit im Kita-Bereich von den Zahlungen zu befreien.

 

Sachverhalt

Tagesmütter und Tagesväter leisten mit einer personenbezogenen und familiennahen Betreuung einen wichtigen Beitrag für die frühkindliche Bildung – gerade für Kinder bis drei Jahre – und ergänzen sehr positiv die Betreuungssituation und -vielfalt in Osnabrück für unsere Eltern und Kinder. Es ist aus diesem Grunde schwer nachvollziehbar, dass Tagespflegepersonen, deren Bezahlung nach den tatsächlich geleisteten Stunden erfolgt, für Fehlzeiten der Kinder (aufgrund von Krankheit, Urlaub etc.), die über 21 Tage (zugrunde gelegt ist eine 7-Tage-Woche) liegen, keine Vergütung erhalten.

Darüber hinaus resultiert aus der verschärften Dokumentationspflicht ein bürokratischer Aufwand für die Tagespflegepersonen und die Stadtverwaltung, der durch eine sinnvolle und dauerhafte Lösung hinfällig wird.

 

gez. Frank Henning

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