SPD: Intelligente Parkkonzepte – Parksuchverkehr vermeiden

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„Bei allem Respekt vor meiner Landtags- und Ratskollegin Anette Meyer zu Strohen, aber es wäre gut gewesen, wenn sie vor Veröffentlichung der CDU-Stellungnahme mal mit mir als ihrem Kollegen gesprochen hätte“, kommentiert Frank Henning, MdL und SPD-Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion die Äußerungen von Anette Meyer zu Strohen zu vermeintlich abgehängten Stadtteilen in Bezug auf das Parkkonzept der SPD-Fraktion.

„Das Parkkonzept der SPD bezieht sich ausschließlich auf hochverdichtete und von Parksuchverkehr hoch belastete Innenstadtteile, wie beispielsweise auf den Stadtteil Wüste im Bereich der Heinrichstraße, der Langen Straße oder Limberger Straße oder auf den Stadtteil Kalkhügel im Bereich der Johann-Domann-Straße“, erläutert Susanne Hambürger dos Reis, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Diese Stadtteile zeichnen sich durch eine verdichtete, mehrgeschossige Bebauung aus, sogenannte kostenfreie Laternenparkplätze am Straßenrand sind in der Regel nur schwer zu bekommen. Das hat zur Folge, dass ein erheblicher Parksuchverkehr entsteht und die Anwohnerinnen und Anwohner mehrfach um den Block fahren müssen, um einen Parkplatz zu finden. Das wollen wir vermeiden.“

Frank Henning führt weiter aus: „Ganz anders ist die Situation in den eher durch Einfamilienhäuser geprägten Stadtteilen wie in den von Anette Meyer zu Strohen in diesem Kontext fälschlicherweise aufgezählten Stadtteilen Voxtrup, Lüstringen, Haste, Pye oder Hellern. Dort ist es in der Regel überhaupt kein Problem, einen kostenlosen Parkplatz am Straßenrand zu finden. Hätte sich Frau Meyer zu Strohen im Vorfeld informiert, wüsste sie, dass sich das Parkkonzept der SPD aber auf die Stadteile bezieht, in denen die Situation ganz anders aussieht, wie eben Kalkhügel und Wüste.“ Susanne Hambürger dos Reis erläutert: „In diesen Bereichen wollen wir versuchen, den Parkdruck durch Quartiersgaragen zu mildern, da die Anwohnerinnen und Anwohner am Straßenrand in der Regel ohnehin keinen Parkplatz finden. Dieses Konzept ist sinnvoll und es ist im Interesse der Anlieger, weil wir zusätzlichen Parkraum schaffen und den Parksuchverkehr minimieren und ordnen.“

Zusammenfassend hält Frank Henning fest: „Ein Abhängen der genannten Ortsteile Voxtrup, Lüstringen, Haste, Pye oder Hellern ist völlig abwegig, da unser Parkraumkonzept diese gar nicht betrifft. Das Konzept der SPD wird in den Innenstadtteilen eine Verbesserung bringen, dort, wo es am dringendsten gebraucht wird. Schade, dass die CDU, vertreten durch Frau Meyer zu Strohen, diese Zusammenhänge nicht verstanden bzw. sich nur unzureichend informiert hat“, so Frank Henning abschließend.

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