Errichtung der Kommunalen Wohnungsgesellschaft ein Erfolg der SPD Osnabrück

Bild: SPD-Ratsfraktion Osnabrueck

Jahrelanger Kampf für bezahlbaren Wohnraum zahlt sich aus 

„Rund ein Jahr nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid ist es vollbracht: der Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft für Osnabrück steht nichts mehr im Wege. Damit wird ein jahrelanger Kampf der SPD für bezahlbaren Wohnraum endlich belohnt und das zentrale Wahlversprechen der Kommunalwahl 2016 von uns umgesetzt. Wir können nun anfangen, die Fehlentwicklungen in unserer Stadt nach dem fatalen Verkauf der ehemaligen Osnabrücker Wohnungsbaugesellschaft (OWG) aus dem Jahr 2004 zu korrigieren“, freuen sich Manuel Gava, Vorsitzender der SPD-Osnabrück, und Frank Henning, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion.

„Die letzten 12 Monate waren von harter Arbeit in der Sache geprägt. Gespräche mit vielen verschiedenen Beteiligten und Experten, Diskussionen mit der Stadtverwaltung und diverse Ausschusssitzungen zu diesem Thema waren nötig, um die Wohnungsgesellschaft von Anfang an auf ein vernünftiges und tragbares Fundament zu stellen. Allen voran hat hier unsere Ratsfrau, Susanne Hambürger dos Reis, als Vorsitzende des Projektausschusses Wohnungsgesellschaft, hervorragende Arbeit geleistet, die, fürwahr, nicht einfach war. Wir möchten ihr an dieser Stelle unseren herzlichen Dank dafür aussprechen und wissen, dass auch die anderen Fraktionen die Arbeit mit Susanne sehr wertgeschätzt haben und wertschätzen“, führen die beiden SPD-Politiker weiter aus.

„Die SPD ist stolz sagen zu dürfen, dass wir mit diesem Instrument einer eigenen, kommunalen Wohnungsgesellschaft wieder in die Lage versetzt werden, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Wir sind uns bewusst, dass es noch einige Jahre dauern wird, bis die Anzahl an Wohnungen eine solche Zahl erreicht hat, um merklich auf Mietpreise im gesamten Stadtgebiet Einfluss nehmen zu können. Wir sind jedoch der Meinung, dass nun endlich aber damit begonnen werden kann der Stadt Osnabrück mehr und mehr Einfluss auf dem Wohnungsmarkt zu verschaffen“, verdeutlichen Gava und Henning.

„Mit 100 Wohnungen im Jahr und einem durchschnittlichen Mietzins von 40 % zu 5,80 €, 20 % zu 7,20 € und 40 % zu maximal 10 € wird die Wohnungsgesellschaft dafür sorgen, dass das Angebot an bezahlbaren Wohnraum für alle gesellschaftlichen Schichten sukzessive steigt. Leider haben wir mindestens vier Jahre bei der Schaffung neuen Wohnraums verloren.

Im August 2016 waren wir schon fast einmal so weit. Der Beschluss zur Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft wurde unter Federführung der SPD beschlossen. Diesen Ratsbeschluss hat jedoch eine bunte, CDU geführte Mehrheit kurz nach der Kommunalwahl im November 2016 gekippt. Schade, dass es erst ein eindeutiges Votum der Osnabrücker Bevölkerung in Form des Bürgerentscheids im Mai 2019 brauchte, um den diesen Parteien aufzuzeigen, was den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt wichtig ist“, so Gava und Henning weiter.

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