SPD-Fraktion freut sich über neue Krippe im Schinkel

Bild: SPD-Ratsfraktion Osnabrück

„Die SPD-Fraktion freut sich über den Ausbau der Kita St. Maria Rosenkranz in Schinkel-Ost. Der Bedarf an Krippenplätzen steigt stetig. Wir sind daher sehr froh, dass wir ein weiteres Angebot von nunmehr zwei neuen Krippengruppen im Stadtteil Schinkel anbieten können, und die Stadt Osnabrück dieses Projekt mit einer Million Euro und das Bistum mit 400.000 Euro mitfinanzieren“, so Frank Henning, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, und Kerstin Lampert-Hodgson, familienpolitische Sprecherin der SPD, in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

„Schade ist nur, dass die Eröffnung und die Segnung des neuen Gebäudes nur im kleinen, internen Kreis durchgeführt wurde und nicht allen Ratsfraktionen mitgeteilt wurde. Wir wären als SPD-Fraktion gerne dabei gewesen, um uns mit der Kita und der Gemeinde gemeinsam zu freuen“, so Kerstin Lampert-Hodgson weiter. „Darüber hinaus hätten wir uns noch mehr gefreut, würde der stellv. Kirchenvorstandsvorsitzende und das Ratsmitglied, Günter Sandfort, die Gebührenerhöhung der Krippenbeiträge für die Osnabrücker Familien seit Jahren nicht mit absegnen. Eine 18%ige Erhöhung plus die Abschaffung der Geschwisterregelung allein nur in diesem Jahr, sind eigentlich kein Grund zur Freude und stehen einer familienfreundlichen Stadt Osnabrück schlecht zu Gesicht“, führt Lampert-Hodgson weiter aus.

„Die SPD-Fraktion versucht seit Jahren die anderen Ratsfraktionen davon zu überzeugen, dass Bildung und frühkindliche Erziehung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig gemacht werden darf. Eine sehr gute Betreuung und (Aus-)Bildung unserer Kinder muss es uns wert sein, dass wir diese kostenlos zur Verfügung stellen sein“, ergänzt Frank Henning. „Dazu gehören dann eben auch kostenlose Krippen- und Hortplätze. Und das Geld ist ja da! Die Stadt Osnabrück erhält vom Land Niedersachsen eine Finanzhilfe, die so hoch ist, dass Osnabrück fast 1,5 Millionen Euro mehr vom Land erhält, als an Elternbeiträgen in der Vergangenheit weggefallen sind. Wir laden die anderen Ratsfraktionen gerne ein ihre verfehlte Familienpolitik schnell zu korrigieren und schönen Bildern auch Taten folgen zu lassen. Die nächste Gelegenheit werden die Haushaltsberatungen im Herbst dieses Jahres sein, wenn die SPD Ratsfraktion zum dritten Mal in Folge beantragen wird, die Krippenbeiträge abzuschaffen, um Eltern von diesen Kosten zu entlasten“, so Henning abschließend.

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