Stadt Osnabrück soll historischen Weihnachtsmarkt 2020 ermöglichen

Bild: SPD-Ratsfraktion Osnabrück

SPD: Aktuelle Abstands- und Hygienevorschriften müssen beachtet werden 

„Das vor kurzem erteilte Verbot für Großveranstaltungen bis Ende des Jahres hinterlässt große Unsicherheit, ob damit auch unser historischer Weihnachtsmarkt in Osnabrück der Corona-Pandemie zum Opfer fallen muss. Die SPD-Fraktion will aber die Hoffnung nicht aufgeben und bittet die Verwaltung in der nächsten Ratssitzung um die Erstellung eines Konzeptes, das die Durchführung des Weihnachtsmarktes unter den dann aktuellen Abstands- und Hygieneregeln ermöglichen soll“, so Frank Henning, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, und Anita Kamp, ordnungspolitische Sprecherin der SPD, in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

„Es ist selbstverständlich, dass dabei die Entwicklungen des Infektionsgeschehens beachtet werden müssen. Dennoch zeigen andere Städte, wie z.B. Lüneburg, Augsburg, Nürnberg oder Mainz, dass sie sich mit alternativen Ideen und unterschiedlichen Handlungskonzepten auf die Durchführung dieses Kulturgutes vorbereiten“, so Kamp weiter.

„Die Konzepte der anderen Kommunen kann man sicherlich nicht einfach auf unser Osnabrück übertragen, dennoch sagen wir als SPD-Fraktion: was in anderen Städten geht, kann in Osnabrück auch möglich gemacht werden. Die wertvollen Erfahrungen unseres Krisenstabs können dabei sehr hilfreich sein und zum Gelingen beitragen“, fährt Henning fort.

„Darüber hinaus wäre die Durchführung auch ein positives Signal an die heimische Wirtschaft, besonders an die arg gebeutelten Schausteller und Einzelhändler in unserer Stadt. Es ist der SPD-Fraktion daher sehr wichtig, dass der Schaustellerverband Weser-Ems e.V. bei der Erstellung eines Konzeptes mit eingebunden wird, damit auch Erfahrungen und Ideen der Leute, die einen möglichen Weihnachtsmarkt tatsächlich betreiben, sofort berücksichtigt werden“, schließen Henning und Kamp ab.

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