Renaturierung der Hase und Stadtklimaanpassungsmaßnahmen im Bereich des B-Plans 370 am Güterbahnhof – Antrag der UFO-Fraktion – Änderungsantrag der SPD-Fraktion zu TOP 5.7

Beschluss:

Die Verwaltung wird bei der Neuaufstellung des B-Plan 370 gebeten, zu prüfen, wie die Hase-Renaturierung sowie Klimaanpassungsmaßnahmen, insbes. Regenwassermanagement und Hitzekonzept im Bereich des Güterbahnhofs bei allen weiteren den städtebaulichen Planungsvorgängen umgesetzt werden können kann.

Ein Konzept soll die folgenden Punkte gesamtplanerisch umsetzen:

  1. Renaturierung als Laufverlängerung im Bereich B-Plan 370. Dabei kann die Gewässerbreite so gewählt werden, das die gewünschte Fließgeschwindigkeit erreicht wird; Ziel: mehrere Haseschleifen, siehe Beispielskizze Haseschleifen).
  2. Weitere empfohlene Maßnahmen (werden dem Gutachten zum Belkola-Brand entnommen, das jetzt noch nicht vorliegt).
  3. Die in diesem Gebiet ohnehin vorzusehende Regenrückhaltung, wird in Form eines Regenrückhaltesees auf ca. 1/4 der Gesamtfläche des Areals vergrößert.
  4. Umgebende Grünflächen werden bewässerbar geplant.
  5. Regenwasser von versiegelten Flächen wird ausnahmslos oberirdisch abgeführt und auf der Fläche selbst durch Verrieseln etc. versickert.
  6. Bauplanungen werden so vorgenommen, dass die Hauptventilationsbahn nicht beinträchtigt wird. Keine hohen Wind-Hindernisse, keine quantitative Steigerung zur jetzt versiegelten Fläche. Grüne Fassaden/Grüne Dächer, Ausnahme: Ringlokschuppen.
  7. Kompensationsmaßnahmen erfolgen vor Ort.
  8. Bodenschadstoffe beseitigen (inkl. Flussgrund).

Das Konzept soll zur Beurteilung der Effekte auf das Stadtklima vom Planungsbüro GEO-NET begleitet werden.

Sachverhalt:

Die Begründung erfolgt mündlich.

 

gez. Frank Henning

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