SPD-Fraktion: Gewerbegebiet Eselspatt muss kommen – wir brauchen eine wirtschaftsfreundliche Stadtverwaltung

Bild: Fachdienst Geodaten der Stadt Osnabrück

„Die SPD-Fraktion unterstützt ausdrücklich die gemeinsame Stellungnahme von IG-Metall und der Osnabrücker Wirtschaftsförderung (WFO) zum Gewerbegebiet ´Eselspatt´. Aus diesem Grund wird die SPD auch in der heutigen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses der Vorlage zur Weiterentwicklung dieses Gebietes zustimmen“, so Frank Henning, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat, und Heiko Panzer, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD.

Wir fragen uns vor dem Hintergrund der aktuellen Berichterstattung über das Gewerbegebiet ´Eselspatt´ aber schon, ob die Forderung des CDU Fraktionsvorsitzenden Fritz Brickwedde nach mehr Wirtschaftsfreundlichkeit ein Eingeständnis der eigenen, jahrelangen Versäumnisse darstellt und auch unseren Oberbürgermeister ins schlechte Licht rückt? Zur Erinnerung: die CDU ist aktuell die stärkste Ratsfraktion. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert ist seit über sieben Jahren Chef der Stadtverwaltung und Vorsitzender des Aufsichtsrates der WFO (Wirtschaftsförderung Osnabrück GmbH) und war davor acht Jahre als Stadtbaurat federführend für die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Stadt Osnabrück verantwortlich. Waren das etwa 15 verlorene Jahre für unsere Stadt?“, fragen sich Henning und Panzer.

„Die SPD hat sich in den zurückliegenden Jahren immer für einen wirtschaftsfreundlichen Standort ´Osnabrück´ stark gemacht und wird dies auch weiterhin tun. Es ist aus unserer Sicht wichtig, dass Osnabrück für die Wirtschaft attraktiv bleibt, deshalb brauchen wir die neuen Gewerbegebiete am Limberg, im Lok-Viertel des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes und auch aktuell am Eselspatt“, führt Frank Henning weiter aus.

„Aber gerade auch die weichen Standortfaktoren müssen weiterentwickelt werden. Dazu gehören z.B. der schnelle Breitbandausbau, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und auch die Befreiung von den Elternbeiträgen für Krippen und – perspektivisch – Horten“, so Heiko Panzer weiter.

„Gerade der letzte Punkt wird von einer schwarz-grünen Ratsmehrheit seit Jahren blockiert. Eine kostenlose, attraktive und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung trägt aus unserer Sicht zur Fachkräftebindung bei, macht den Standort Osnabrück auch für familienfreundliche Unternehmen attraktiv und sollte eigentlich allen politischen Kräften eine Herzensangelegenheit sein. Schade, dass die Entlastung der Eltern und Familien unserer Stadt als positiver Standortfaktor schlicht ignoriert wird“, so Henning und Panzer abschließend.

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