Stellungnahme des SPD-Fraktionsvorsitzenden, Frank Henning, zu den heute veröffentlichten Plänen der Lindhorst-Gruppe am Osnabrücker Neumarkt ein neues Stadtquartier „Johannis Höfe“ zu entwickeln

Bild: SPD-Ratsfraktion Osnabrück

Die Entwicklung eines neuen Wohnquartieres „Johannis Höfe“ am Osnabrücker Neumarkt ist städtebaulich interessant und durchaus geeignet einen jahrelangen Stillstand am Neumarkt endlich zu beenden. Die Grundzüge der Planung mit einem interessanten Mix aus Wohnen, universitärer Nutzungen, Dienstleistungen, Einzelhandel und Gastronomie weisen in Zeiten zunehmenden Online-Handels in die richtige Richtung. Als SPD Fraktion werden wir darauf achten, dass bei der Neuaufstellung des Bebauungsplans am Neumarkt die städtischen Interessen an einer Weiterentwicklung des Gebietes Berücksichtigung finden. Insbesondere die durch Beschluss des Rates vorgegebene Quote, mindestens 15% der ca. 300 neu geplanten Wohneinheiten als preisgebundenen, bezahlbareren Wohnraum zu errichten, ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig.

Dass auf über 50% der zu überbauenden Flächen Wohnungen geplant sind, sieht die SPD Fraktion positiv, da diese Entwicklung zur Belebung der Innenstadt in den Abendstunden beitragen kann.

Genauso braucht es herausragende Impulse auf der Südseite des Neumarktes und vor allem für die stark vernachlässigte Johannisstraße. Um dort für Frequenz zu sorgen, ist ein attraktiver Einzelhandel genauso wichtig wie Gastronomie. Hier muss ein überzeugendes Konzept her, dass ggf. auch die bisherigen Sperrgrundstücke mit einbezieht. Wir stellen uns vor, dass hier auch der Kontakt zu den ehemaligen Ankermietern des damals geplanten Einkaufszentrums, wie der Firma Sinn, gesucht werden sollte.

Die Integration eines modernen Begegnungsortes wie einer Medienbibliothek kann ein wichtiger Impuls sein, wenn er einen sichtbaren Platz im Konzept des neuen Eigentümers bekommt.

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