SPD begrüßt Bündnis zur A33 Nord und nimmt Stellung zum Planfeststellungsverfahren

Bild: SPD-Ratsfraktion Osnabrück / Foto: FB Geodaten Osnabrück

Die SPD-Fraktion im Osnabrücker Rat begrüßt, dass für den A33 Nord Lückenschluss ein breites Bündnis unter anderem mit der IG-Metall gebildet wurde. „Für uns ist die A33-Nord ein wichtiger Baustein für die lokale Mobilitätswende in der Osnabrücker Innenstadt und darum freuen wir uns über die breite Rückendeckung für dieses Anliegen aus Wirtschaft und Arbeitnehmerschaft“, erklären Oberbürgermeisterkandidat Frank Henning und der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Heiko Panzer.

„Verkehrssicherheit und die Erreichbarkeit der Innenstadt werden durch den Lückenschluss, der idealer Weise die überregionalen Verkehrsströme um den Wirtschafts- und Speditionsstandort Osnabrück aufnimmt, verbessert. Der Verkehr wird verflüssigt und es bietet sich die Chance, heute überlastete Verkehrsflächen neu aufzuteilen!“, so Frank Henning, Oberbürgermeisterkandidat.

„Die Innenstadt bleibt für Besucher attraktiv, erreichbar und gewinnt durch die entlastende Wirkung eine höhere Aufenthaltsqualität. Durch die zukünftig klarere Straßenraumaufteilung gelingt es auch den Verkehr in den Spitzenzeiten am Laufen zu halten und die Verkehrsströme zum Vorteil aller Verkehrsteilnehmer zu entzerren und schwere Fahrradunfälle zu vermeiden“, so Heiko Panzer, verkehrspolitischer Sprecher.

„Die lokale Mobilitätswende braucht alternative Angebote an den motorisierten Verkehr. Dies ermöglicht die Freiräume zu schaffen, die wir brauchen, um den ÖPNV schwerpunktmäßig zu fördern und auf eigene Trassen entlang des MIV zu beschleunigen. Der A33-Lückenschluss und der Ausbau der A30 sorgen dafür, dass die Bundesstraßen aus der Innenstadt verlegt und ein LKW-Durchfahrtsverbot durch die Innenstadt angeordnet werden können, da der LKW-Durchfahrtsverkehr dann zukünftig über die Autobahnen A33 und A30 geführt werden kann. In der Nähe der Autobahnabfahrten sollen kostenlose P+R-Plätze entstehen, die den Zugang zum Umweltverbund ermöglichen. Carsharing-Fahrzeuge sowie Fahrräder/Lastenräder sollen dort unkompliziert angemietet und diebstahlsicher abgestellt werden können“, führen Henning und Panzer weiter aus.

Grundlage jeder Verkehrsplanung in Osnabrück müsse das Thema Verkehrssicherheit sein. Man müsse Radfahrer und Fußgänger im Straßenverkehr besser schützen. Gleichzeitig müsse der Verkehrsfluss für den motorisierten Verkehr gesteigert werden, um die Erreichbarkeit zu gewährleisten und die Schadstoffe und die Lärmbelästigung deutlich zu reduzieren.

„Der wichtige Ausbau des Radwegenetzes in verschiedenen Standards, für Freizeitverkehre und für Pendler, bietet sichere und attraktive Wegeverbindungen mit einer Mindestbreite von 2 Metern. So wird das Sicherheitsbedürfnis von allen Radfahrern deutlich verbessert. Die zu erreichende Verkehrsentlastung bietet die Chance, die Räume neu zu gestalten!“, so Heiko Panzer weiter.

„Die Stellungnahme der Stadt Osnabrück zum Planfeststellungverfahren setzt für uns die richtigen Schwerpunkte. Auch die Forderung nach einem wirkungsvollen Lärmschutz und einer Grünbrücke am Schinkelberg, die eine wichtige Verbindung für die Tierwelt, aber auch für Spaziergänger und Radfahrer sein kann, unterstützen wir als einen wichtigen Baustein zur Umsetzung dieses Projektes“, so Frank Henning abschließend.

Fragen zu diesem Artikel

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel können Sie hier mit uns in Kontakt treten.
  • Damit wir Ihnen antworten können, benötigen wir Ihre E-Mail-Adresse.
  • Bitte teilen Sie uns hier Ihre Anregungen und Fragen zum Artikel mit.
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.