SPD: Die außergewöhnlichen Leistungen der Mitarbeiter*innen in den Kliniken anerkennen.

Bild: (aus Archiv der SPD) SPD-Ratsfraktion Osnabrück

Aufgrund der Corona-Pandemie seien laut Bericht der NOZ vom 24.02.2021 viele Kliniken in der Region in finanzielle Schieflage geraten. Dieses beträfe auch unsere Kliniken in Osnabrück.

„Dieser Zustand erfüllt uns als SPD-Ratsfraktion mit großer Sorge. Die außergewöhnlichen Leistungen, die unter den starken Belastungen aufgrund der Corona-Pandemie alle Mitarbeiter*innen der Krankenhäuser, nicht nur auf den Corona Stationen, erbracht haben und weiter erbringen, verdienen größte Anerkennung“, so Kerstin Lampert-Hodgson, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, und Frank Henning, SPD-Oberbürgermeisterkandidat, in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

„Gerade vor dem Hintergrund dieser persönlichen Leistungen ist noch unverständlicher, warum die Ausgleichszahlungen für fehlende Erlöse, die aus dem Freihalten von Klinikbetten für eventuelle Covid-19 Patienten entstehen, so praxisuntauglich geregelt sind. Auch decken die finanziellen Leistungen der Krankenkassen oft bei Weitem nicht die Kosten, welche durch eine Behandlung eines Covid-19-Patienten entstehen“, so Lampert-Hodgson.

„Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat daher mehrfach den Bund aufgefordert, den Rettungsschirm für Kliniken auszuweiten und den Realitäten anzupassen. Die bisherigen finanziellen Leistungen, die durch die ´Notfallversorgungsstufen´ vom Bund gezahlt werden, reichen da bei Weitem nicht aus“, berichtet Henning weiter.

Die angespannte Situation und die hohe Arbeitsbelastung vieler Mitarbeiter*innen in den Kliniken in Osnabrück sei schon hoch genug. „Da tragen solche Nachrichten von finanziellen Engpässen ihrer Arbeitgeber bestimmt nicht zur Entspannung bei“, geben Kerstin Lampert-Hodgson und Frank Henning zu bedenken.

„Deshalb wäre es wünschenswert, wenn die beiden Klinikträger, trotz der angespannten Lage, für ihre Mitarbeiter*innen großzügige Urlaubs-, Freizeit- oder Ausgleichstageregelungen finden könnten, um zumindest so den Beschäftigten etwas Entlastung zu bieten“, schließen die beiden Ratspolitiker ab.

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