Rahmenbedingungen für Tagesmütter und Tagesväter sind zu verbessern

Bild: SPD-Ratsfraktion Osnabrück

SPD-Fraktion: Gleichstellung zu anderen Einrichtungen der Kindertagespflege ist herzustellen

„Tagesmütter und Tagesväter leisten mit einer personenbezogenen und familiennahen Betreuung einen wichtigen Beitrag für die frühkindliche Bildung – gerade für Kinder bis drei Jahre – und ergänzen sehr positiv die Betreuungssituation und -vielfalt in Osnabrück für unsere Eltern und Kinder. Tagesmütter und Tagesväter begleiten unsere Kleinsten in den ersten Lebensjahren, unterstützen und fördern sie, die Welt zu erkunden“, erklären Susanne Hambürger dos Reis, SPD-Fraktionsvorsitzende, und Kerstin Lampert-Hodgson, familienpolitische Sprecherin der Rats-SPD, in einer Pressemitteilung.

„Es ist daher aus unserer Sicht nur angemessen, wenn Solo-Tagesmütter und -Tagesväter bei der finanziellen Unterstützung seitens der Stadt Osnabrück keine Benachteiligung erfahren. Andere Einrichtungen der Kindertagespflege, sowohl öffentliche, private, Zusammenschlüsse von Personen der Kindertagespflege, als auch freie Träger bekommen eine größere Unterstützung seitens der Stadt“, weiß Lampert-Hodgson zu berichten.

„So müssen bspw. sogenannte Kinderbusse, Kinderwagen für bis zu 6 Kinder, oder auch kindergerechte Spielsachen in der Solo-Tagespflege selbst angeschafft und bezahlt werden. Erhöhte Kosten aufgrund der Corona-Pandemie (Masken, Desinfektionsmittel, Mehraufwand aufgrund der Hygienevorschriften etc.) sind aktuell auch aus dem eigenen Geldbeutel zu bezahlen“, führt die Familienpolitikerin weiter aus.

„Die SPD-Fraktion sieht es als Standortfaktor für Osnabrück an, dass nicht nur die Beiträge der Kinderbetreuung endlich wegfallen, sondern auch die Personen, die unsere Kleinsten betreuen eine angemessene, städtische Unterstützung erfahren. Aus diesem Grund werden wir die Gleichstellung in der Tagespflege in der nächsten Sitzung des Rates am 09.03.2021 beantragen. Die SPD-Fraktion wird weiterhin den Weg bereiten, um Osnabrück noch kinderfreundlicher und noch attraktiver für Familien zu machen“, schließen die beiden SPD-Politikerinnen ab.

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