Grundstücksdeals und ein Leck in der Verwaltung zeigen erneut fehlende Führungsstärke der Verwaltungsspitze

Bild: SPD-Ratsfraktion Osnabrück

„Die SPD-Fraktion ist erschrocken über die aktuellen Vorgänge in der Verwaltung und verlangt von Oberbürgermeister Griesert eine umfassende Aufklärung des Sachverhalts. Bei der Akteneinsicht zu den Vorgängen am Rubbenbruchsee wurde uns weder der E-Mail-Verkehr, Vorverträge noch Notizen der Verwaltung vorgelegt. Auch diese Informationen, die der NOZ aktuell zugespielt wurden, sind vom Oberbürgermeister umgehend den Ratsfraktionen vorzulegen“, erklären Susanne Hambürger dos Reis, SPD-Fraktionsvorsitzende, und Frank Henning, Ratsherr und SPD-Oberbürgermeisterkandidat in einer aktuellen Pressemitteilung.

„Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, die Kopflosigkeit im Rathaus. Für die Stadt entscheidende Informationen geraten über dubiose Wege in die Öffentlichkeit und das Stadtoberhaupt weiß mal wieder von nichts. Verantwortungsvolle Führungsstärke sieht wahrlich anders aus. Hinzukommt, dass dem seit Jahren bekannten Personalmangel, speziell in der Bauverwaltung, nicht konsequent entgegengewirkt wird. Wer strategische Grundstücke erwerben will, muss die Verwaltung auch so aufstellen, dass sie am Puls des Immobilien-Pulses agieren und aktive Bodenpolitik betreiben kann. Es muss auch ein Gespür für mögliche Grundstückdeals entwickeln werden, um mindestens gleichauf mit dem Immobiliensektor zu arbeiten. All das wurde unter Griesert sträflich vernachlässigt“, führt Henning weiter aus.

„Darüber hinaus ist es aus SPD-Sicht konzeptionell nötig, die Wirtschaftsförderung mit an den Vorstandstisch zu holen und eine Strategie für den Erwerb von für die Stadt Osnabrück wichtigen Schlüsselgrundstücken zu entwickeln. Das Leck in der Verwaltung muss aufgeklärt und es muss aber auch etwas gegen eine deutliche Marktferne und Trägheit der Verwaltung getan werden. Grundstückserwerbe müssen zukünftig professionell vorbereitet und zielsicher umgesetzt werden. Der Immobilienmarkt kann aktuell viel flexibler und schneller agieren als die Verwaltung unter OB Griesert“, so Hambürger dos Reis abschließend.

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