Grün/Rot will mehr Außengastronomie auch nach Corona

Bild: SPD-Ratsfraktion Osnabrück

„Gute Chance, jetzt mit weiteren Fördermillionen die City zu stärken“

Die neue Ratsmehrheit von Grünen, SPD und Volt will, dass die zusätzlichen Außenflächen, die Restaurants und Gaststätten wegen der Corona-Gefahren gewährt wurden, auch nach der Pandemie nutzbar bleiben. „Das war ein richtiger Schritt, um den Betrieb wieder möglich zu machen und ein wichtiger Beitrag für die Lebensqualität in unserer Stadt. Wir setzen uns dafür ein, dass diese Flächen im Sinne einer attraktiven Innenstadt nutzbar bleiben und möglichst noch weitere dazukommen!“, erklären die Vorsitzenden Volker Bajus (Grüne) und Susanne Hambürger dos Reis (SPD).

Mit einem entsprechenden Ratsantrag wird die Verwaltung aufgefordert, dafür Vorschläge zu machen und auch die Vergabe von innerstädtischen Plätzen für Veranstaltungen und andere Nutzungen zu überarbeiten. „Sollte unsere Gebührensatzung zur Nutzung von öffentlichen Flächen neuen, kreativen Konzepten noch zu sehr im Wege stehen, werden wir uns auch das ansehen“, kündigt Hamburger dos Reis an.

„Darüber hinaus wollen wir zusätzliche Fördergelder aus EU-Mitteln beantragen, die das Land jetzt neu ausgeschrieben hat. Bis 2027 können wir bei erfolgreicher Bewerbung weitere rund vier Millionen Euro für die zukunftssichere Gestaltung der Innenstadt nach Osnabrück holen. Mit dem Forum „Zukunftsfähige Innenstadt“ und dem Masterplan Innenstadt haben wir dafür bereits belastbare Grundlagen geschaffen”, erläutert Bajus. Auch eine bessere Anbindung der Bahnhöfe an die zentrale Innenstadt oder den Umbau von öffentlichen Plätzen nach dem Vorbild des Adolf-Reichwein-Platzes könne man im Rahmen dieses Förderprogramms angehen.

In die Bemühungen, die Osnabrücker Innenstadt zukunftssicher und attraktiv zu gestalten, sollten alle Akteure eingebunden werden. „Wir müssen jetzt den Wandel in der Innenstadt vorantreiben, wenn wir als Oberzentrum bestehen wollen. Dafür müssen wir deutlich mehr in die Aufenthaltsqualität investieren und kreativ und mutig neue Ideen ausprobieren. Das geht nur als Gemeinschaftsaufgabe, an der sich Stadt, Wirtschaft und Bürgerschaft beteiligen”, so Hambürger dos Reis.

Außerdem möchte die Mehrheitsgruppe, dass das Stadtbild insbesondere am Neumarkt und in der südlichen Innenstadt angegangen wird. „Neben der optischen Verbesserung und dem Aufräumen von Schmuddelecken muss hier mehr für die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Bürger:innen getan werden. Dazu braucht es eine Bündelung der Aktivitäten des Ordnungsdienstes und der Sozialarbeit. Aber auch schlicht und einfach einen stärkeren Einsatz von Mehrwegsystemen, um die Abfallmengen zu reduzieren”, so die beiden abschließend.

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