Gemeinsam für eine weitgehende Klimaneutralität bis 2030

Bild: SPD-Ratsfraktion Osnabrück / Foto: icedmocha

GRÜNE/SPD/Volt streben ambitionierte Klimaziele für Osnabrück an

Die Mehrheitsgruppe von GRÜNEN, SPD und Volt will die bisherigen Klimaziele des Masterplan 100% Klimaschutz der Stadt nachbessern, damit Osnabrück schnellstmöglich klimaneutral werden kann. Ausschlaggebend dafür ist der Einwohner:innen-Antrag der Initiative „Osnabrück klimaneutral“ der in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss am 03. März eingebracht wurde.

„Unsere Stadt braucht den klimapolitischen Aufbruch. Deswegen schlagen wir dem Rat vor, eine weitgehende Klimaneutralität bereits bis 2030 anzustreben. Das ist außerordentlich ambitioniert, aber klimapolitisch und – wie wir aktuell erleben müssen – auch friedenspolitisch dringend geboten. Wir denken, dass dieses Ziel in Bereichen, für die die Stadt selbst verantwortlich ist, erreichbar ist. Das gilt insbesondere für die Stadtverwaltung selbst, für die eigenen Gebäude und für den Fuhrpark“, erklären die Fraktionsvorsitzenden Volker Bajus und Susanne Hambürger dos Reis.

„Konkret schlagen wir aufbauend auf die Verwaltungsvorlage ein Stufenmodell mit erreichbaren Zwischenzielen vor – für die Stadtverwaltung, die städtischen Gesellschaften und die Gesamtstadt und sind bereit die dafür notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen zu schaffen.“, erläutern die klimapolitischen Sprecher von GRÜNEN und SPD, Michael Kopatz und Heiko Panzer.

„Wir begrüßen den vermutlich niedersachsenweit ersten Einwohner:innen-Antrag der Initiative „Osnabrück klimaneutral“ und bedanken uns ausdrücklich bei allen Beteiligten für den Einsatz für den Klimaschutz vor Ort. Wir sind auf diese Unterstützung der Bürger:innen bei den konkreten Umsetzungsschritten in den nächsten Jahren weiter dringend angewiesen“, meint Kopatz.

Das Vorhaben der Mehrheitsgruppe umfasst verschiedene Maßnahmenbündel. „Für uns zentral sind neben der Stadtverwaltung und den städtischen Gesellschaften, der neu einzurichtende Klimaschutzfonds der unter Berücksichtigung der aktuellen Förderkulissen, die eigenen Förderprogramme „Osnabrück saniert“ und „Grün statt Grau“ stützt und ausweitet. Darüber hinaus setzen wir auf den Ausbau der Beratungsangebote vor allem im Bereich von Wohnen und Energie, denn hier steckt noch eine Menge CO2-Einspar-Potential“, bekräftigt Panzer.

„Zudem bedarf es einer großangelegten Ausbildungsoffensive in Kooperation mit allen Bildungsträgern um dem Fachkräftemangel im Bereich der energetischen Sanierung und Energieberatung zu begegnen und sich im Wettbewerb mit anderen Städten bei der Personalgewinnung durchzusetzen!“ so die Gruppe abschließend.

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