„Startschuss mit vielfältigen Herausforderungen und große Chancen“

Bild: SPD-Ratsfraktion Osnabrück

GRÜNE/SPD/Volt begrüßen neue Quartiersmanagerin für den Bereich Johannisstraße/Neumarkt

GRÜNE, SPD und Volt sehen in der Besetzung der neuen Quartiersmanagerin für die Johannisstraße einen wichtigen Schritt für die zukünftige Entwicklung des Bereiches zwischen Neumarkt und Salzmarkt. Zugleich erhofft sich die Mehrheitsgruppe eine klare Prioritätensetzung bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben und Herausforderungen.

„Wir begrüßen die neue Quartiersmanagerin herzlich in Osnabrück und wünschen ihr für ihre Arbeit gutes Gelingen. Unsere volle Unterstützung hat sie. Die Herausforderungen sind vielfältig. Insofern werden wir die nächsten Monate aufmerksam begleiten und stehen als Ansprechpartner:innen zur Verfügung“, erklären die sozialpolitischen Sprecherinnen von GRÜNEN und SPD, Anke Jacobsen und Kerstin Lampert-Hodgson.

GRÜNE, SPD und Volt sind sich darin einig, dass es insgesamt einer klaren Prioritätensetzung bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben bedürfe. „Die städtebauliche Entwicklung im Bereich Neumarkt/Johannistraße ist von großer Bedeutung. Als Sozialpolitikerin wünsche ich mir, dass der gesellschaftliche Fokus dabei nicht aus dem Blick gerät. Denn Arbeiten an der Oberfläche der Johannisstraße reichen nicht aus. Deshalb hatten wir in dem von uns 2019 initiierten Sofortprogramm für die Johannisstraße auch explizit eine Quartiersmanagerin vorgesehen. Wir brauchen neben eines Baustellen-, vor allem auch ein Sozialmanagement mit der Quartiersarbeit als Herzstück“, macht Jacobsen deutlich.

Angesichts des Aufgabenprofils, das auch die Weiterentwicklung der Altstadt umfasse, müsse man realistisch mit den Erwartungen umgehen. „Eine Person allein kann natürlich nicht so schnell Veränderungen herbeiführen, die in den letzten Jahren verschlafen wurden. Aber sie kann aktivierend Prozesse in Gang bringen, als Kommunikatorin auftreten und als Schnittstelle zu Verwaltung und Politik Bedarfe für weitere Unterstützung aufzeigen. Umso wichtiger ist es jetzt, dass sich die Quartiersmanagerin einen Überblick über die Lage in der Johannisstraße verschafft.“, erläutert Lampert-Hodgson.

Sozialpolitisch werde man die Arbeit der Quartiersmanagerin auch daran messen, inwieweit es gelinge, das soziale Miteinander der Menschen, die in der Johannisstraße leben, arbeiten oder zu Besuch sind, zu verbessern. „Wir sind uns dabei bewusst, dass die Herausforderungen auch in zeitlicher Hinsicht vielschichtig sind. Ein Netzwerk aus Akteur:innen vor Ort wie Anwohner:innen, Gewerbetreibenden oder sich dort dauerhaft aufhaltenden Menschen mit Institutionen wie auch der Polizei oder Konfliktmanager:innen könnte hier eine nachhaltige Lösung als Teil des übergeordneten Ziels des Wiederbelebung der Johannisstraße sein“, zeigen sich Jacobsen und Lampert-Hodgson abschließend optimistisch.

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