„Die Osnabrücker Stadtgesellschaft ist stark und lebendig!“

Bild: SPD-Ratsfraktion Osnabrück / Foto: leszekglasner-stock.adobe.com

GRÜNE, SPD und Volt freuen sich über Erfolg des „Sommer des Miteinanders“

Die Mehrheitsgruppe von GRÜNEN, SPD und Volt im Osnabrücker Stadtrat freut sich über die große Resonanz auf den von ihr vorgeschlagenen und im Frühjahr mit großer Mehrheit beschlossenen „Sommer des Miteinanders“. Ziel der Initiative ist es gewesen, Aktivitäten wie Stadteil- und Straßenfeste oder andere Formen der nachbarschaftlichen und mitmenschlichen Zusammenkünfte, die durch Corona zum Erliegen gekommen sind, in diesem Sommer zu reaktivieren und das bürgerschaftliche Engagement wieder zu stärken.

Am Freitag (22. Juli) hatte die Stadt mitgeteilt, dass das zur Verfügung stehende Budget mit rund 40 geförderten Projekten vorerst erschöpft sei. „Das Miteinander der Osnabrücker:innen blüht wieder auf! Das ist ein großartiger Erfolg und ein tolles Signal in schwierigen Zeiten. Es zeigt, was möglich ist, wenn die Stadt als Möglichmacherin niedrigschwellige Unterstützung anbietet“, zeigen sich die Fraktionsvorsitzenden von GRÜNEN und SPD, Volker Bajus und Susanne Hambürger dos Reis, begeistert.

Insbesondere die soziale Dimension des „Sommer des Miteinanders“ sei GRÜNEN, SPD und Volt von Anfang an wichtig gewesen. „Unsere Idee war, dass Menschen wieder Menschen treffen, vor allem bei sich vor Ort in den Quartieren. Wir wollten bewusst Raum für Begegnung schaffen. Und das mit geringem Aufwand. Rund vierzig geförderte Projekte und zahlreiche weitere ausstehende Anträge zeigen, dass uns das gelungen ist und die Initiative, die auch von CDU und Kalla Wefel mit in den Rat eingebracht wurde, ein großartiger Erfolg ist“, erklären Hambürger dos Reis und Bajus.

Ein besonderer Dank gelte den Mitarbeiter:innen der Freiwilligen-Agentur, die für die Umsetzung des Projektes, von der Beratung über die Organisation und Bewilligung von Förderanträgen, federführend zuständig gewesen seien. „Was die Freiwilligen-Agentur in den letzten Wochen und Monaten parallel zur Koordination des Freiwilligenengagements für die Menschen aus der Ukraine geleistet hat, nötigt uns größten Respekt ab. Das Team um Ulrich Freisel hat hier wieder einmal außergewöhnliche Arbeit geleistet“, unterstreichen die beiden Fraktionsvorsitzenden.

Man werde jetzt die weitere Auswertung des Projektes abwarten und dann mit der Verwaltung das Gespräch suchen, ob und inwieweit dieses eine Fortführung erfahren könne. Sorgen bereite der Mehrheitsgruppe, dass auch das Vereinsleben spürbar gelitten habe. Daher gelte es, sich genau anzuschauen, wie man hier unterstützend wirken könne. Denkbar sei in diesem Zusammenhang die im Ursprungsantrag vorgeschlagene Prüfung eines „Osnabrück-Fonds“ zur Förderung gemeinwohlorientierter Projektideen, die das Zusammenleben und bürgerschaftliche Engagement der Stadt stärkten. Aber auch die Durchführung eines „Marktes der Möglichkeiten“ in Zusammenarbeit mit der Marketing Osnabrück im Sommer 2023. Für den Moment sei man allerdings erst einmal froh und dankbar für den großartigen Erfolg des diesjährigen „Sommer des Miteinanders“, so Bajus und Hambürger dos Reis abschließend.

Fragen zu diesem Artikel

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel können Sie hier mit uns in Kontakt treten.
  • Damit wir Ihnen antworten können, benötigen wir Ihre E-Mail-Adresse.
  • Bitte teilen Sie uns hier Ihre Anregungen und Fragen zum Artikel mit.
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.