Die Grünen Finger sind die Lebensadern unserer Stadt

GRÜNE/SPD/Volt freuen sich über wegweisenden Beschluss

Der Rat der Stadt Osnabrück hat in seiner Sitzung am Dienstag (27.09.2022) mit großer Mehrheit die Sicherung und Weiterentwicklung der Grünen Finger beschlossen. Die Mehrheitsgruppe von GRÜNEN, SPD und Volt sieht darin einen echten Meilenstein für Klimaanpassung, Klimaschutz und Biodiversität in der Stadt und kündigt zugleich eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Freiraumentwicklungskonzepts an.

„Heute ist ein guter Tag für unsere Stadt. Die Grünen Finger sind ein Garant für unser Wohlergehen. Sei es bei der Klimaanpassung, der Trinkwassergewinnung, der Lebensmittelproduktion und der Naherholung oder der Versorgung mit frischer Luft und eben auch beim Schutz vor Überschwemmungen in Folge von Starkregenereignissen. Kurz gesagt: es geht um mehr Lebensqualität für die gesamte Stadtgesellschaft“, erklären die stadtentwicklungspolitischen Sprecher von GRÜNEN und SPD, Jens Meier und Robert Alferink.

Grundlegend seien die Ergebnisse des interdisziplinären Forschungsprojektes der Hochschule Osnabrück zu den Grünen Fingern gewesen. Dieses hatte die Bedeutung der fingerförmigen Freiflächen im Stadtgebiet untersucht und ihre Funktionen bewertet. „Wir haben uns immer dafür eingesetzt, dass die Forschungsergebnisse nicht nur zur Kenntnis genommen werden, sondern unmittelbar Eingang in die Praxis finden. Mit dem Beschluss passiert genau das. Gemeinsam mit dem Freiraumentwicklungskonzept werden die Ergebnisse Grundlage zukünftiger Stadtentwicklung. Das ist ein großer Erfolg und ein Paradigmenwechsel in der städtischen Planung. Die Stadt wird künftig vom Freiraum her entwickelt!“, freut sich Meier.

Auch für die Frage der Sicherstellung des Bedarfs an neuem bezahlbaren Wohnraum und der Gewerbeentwicklung sei der Beschluss ein wichtiger Schritt. „Wir haben nunmehr einen klaren Kompass, wo, wie und unter welchen Bedingungen, Flächen für Wohnen und Gewerbe genutzt werden können. Die Grünen Finger sind dabei zwingend in ihrer Funktion zu sichern. Das ist gut, richtig und ganz im Sinne der sozial-ökologischen Entwicklung unserer Stadt“, macht Alferink deutlich.

Nach Ansicht der Mehrheitsgruppe erfordere eine nachhaltige Stadtentwicklung eine aktive langfristige Freiraumentwicklung. Dafür bedürfe es eines dauerhaften Managements.  Hierfür seien die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. „Wir nutzen die Möglichkeiten, die uns aktuell die neuen Förderprogramme auf Bundesebene geben, um unmittelbar mit der Umsetzung zu beginnen.“, so Meier und Alferink abschließend.

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